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10 Millionen Euro für das fliegende Auto von Lilium Aviation

lilium

Ein Elektro-Flugzeug, das senkrecht starten und landen kann: An diese mutige Idee von vier Münchnern glaubt nun neben Frank Thelen auch Skype-Gründer Niklas Zennström.

Es ist die vielleicht verrückteste unter vielen mutigen Startup-Ideen, die derzeit verfolgt wird: der senkrecht startende und landende Elektrojet von Lilium Aviation, der auch als Auto auf der Straße nutzbar sein soll.

An die Machbarkeit dieser Vision glaubt nun auch einer der wichtigsten europäischen VCs: Atomico, die Investmentfirma von Skype-Gründer Niklas Zennström, investiert zehn Millionen Euro in der Serie A. Das gab Zennström am Montagmorgen auf der Startup-Konferenz TechCrunch Disrupt in London bekannt.

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In der Seed-Runde hatte das 2015 von vier Absolventen der TU München gegründete Startup Geld von E42, der Investmentfirma von DHDL-„Löwe“ Frank Thelen, bekommen. Auch die europäische Raumfahrtagentur ESA unterstützt das Unternehmen.

Mit der frischen Finanzierung will Lilium die Entwicklung seines Jets vorantreiben. Erste Testflüge soll es Anfang 2017 geben. Wann Lilium in der Lage sein wird, für den Markt produzieren zu können, ist noch nicht klar. Außerdem wird das Team um die Gründer Daniel Wiegand (CEO), Patrick Nathen, Sebastian Born und Matthias Meiner auf 35 Mitarbeiter aufgestockt.

„Was wir [an Lilium] schätzen ist das skalierbare Designkonzept“, zitiert TechCrunch Atomico-Chef Niklas Zennström. „Es ist einfacher klein anzufangen und dann größer zu werden.“

Der Lilium-Jet soll einmal bis zu 300 Kilometer weit fliegen und eine Spitzengeschwindigkeit von 300 Stundenkilometer erreichen können. Allerdings rechnete Lilium bei der Bekanntgabe der Seed-Runde noch mit bis zu 500 Kilometern Reichweite und 400 Stundenkilometern.

Bild: Lilium Aviation

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