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50 Millionen Dollar für ein Parkplatz-Startup aus den USA

Mitarbeiter von Luxe übernehmen die Parkplatzsuche für den Autofahrer

Die Autovermietung Hertz investiert in den Parking-Service Luxe. Mit der App entfällt die mühselige Parkplatzsuche. Denn die übernimmt ein Fahrer des Startups.

Eines der größten Probleme in den Innenstädten ist das Fehlen von Parkplätzen. Experten gehen davon aus, dass für die Suche nach einem Parkplatz pro Jahr rund ein Prozent der fossilen Brennstoffe verbrannt werden. Dazu kommt die verlorene Zeit. In den USA hat es sich seit Jahrzehnten eingebürgert, dass zum Beispiel die Restaurants das Parken des Fahrzeugs übernehmen. Man fährt vor, gibt den Wagen ab und bekommt das Auto pünktlich wieder vor die Tür gestellt.

Das ist auch die Idee des US-Startups Luxe, das einen sogenannten On-Demand-Valet-Parking-Service anbietet. Über die Luxe-App können sich Autofahrer in Innenstädten einen Fahrer kommen lassen, der das Fahrzeug übernimmt und es auf für Luxe reservierte Parkplätze stellt. Auf Wunsch wird das Auto auch gewaschen und betankt.

Nachdem Luxe in der Series-A-Runde schon 20 Millionen Dollar einsammeln konnte, stieg in der Series B jetzt der Mietwagengigant Hertz in den Ring. Knapp 50 Millionen Dollar hat das Unternehmen in Luxe gesteckt. Hertz hat sich vor allem auf die Präsenz an Flughafen spezialisiert und somit auf Geschäftskunden, die einen Mietwagen benötigen, um in die Stadt hineinzufahren. Ein Parkplatzservice wie ihn Luxe anbietet, wäre eine passende Ergänzung des Angebots.

Der Dienst von Luxe kostet fünf US-Dollar pro Stunde, jedoch nur maximal 15 US-Dollar pro Tag. Angesichts der Tatsache, dass Parkgebühren zum Beispiel in Manhattan schnell mal bei 20 Dollar für eine halbe Stunde liegen, ist der Preis relativ gering.

Zu den Konkurrenten von Luxe gehören Zirx und Valet Anywhere. Allerdings konzentrieren sich nur Zirx und Luxe auf Kurzzeitparker in den Innenstädten. Obwohl der Bedarf an Valet Parking in Städten wie New York, Boston und San Francisco groß sein sollte, tun sich die Startups schwer. Luxe zog sich gerade aus den Städten Philadelphia und Boston zurück, Zirx musste Manhattan und Brooklyn aufgeben.

Bild: Luxe

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