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Airbus will Luft-Taxen und autonome Flugzeuge entwickeln

Die geplanten Luft-Taxis für die Stadt sollen senkrecht starten und landen können

Flugzeuge, die keine Piloten mehr brauchen, elektrische Antriebe, senkrecht startende Flieger: Airbus hat laut Chef Tom Enders Großes vor.

Selbstfahrende Autos werden auf unseren Straßen bald selbstverständlich sein. Dass sich eine ähnliche Entwicklung bald auch in der Luftfahrt abspielen könnte, machte Airbus-Chef Tom Enders auf der Digitalkonferenz DLD in München deutlich. Rein technisch sei autonomes Fliegen sogar einfacher umzusetzen als automatisiertes Fahren, so Enders. Der Luftfahrtkonzern hat sich vorgenommen entsprechende Technologien zu entwickeln.

Die derzeitige Autopilot-Technologie, die während des Flugs zum Einsatz kommt, ist teilweise bis zu 20 Jahre alt. Für die automatisierte Ladung bräuchte es eine ganz andere Form der Automatisierung. Wie weit die Technologie schon fortgeschritten ist und wann sich damit im Personenflugverkehr rechnen lasse, verriet Enders nicht. Nur, dass man damit wohl noch länger brauche als die Automobilindustrie.

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Zunächst müsse vor allem das Vertrauen in die Technologie aufgebaut werden und die Zuverlässigkeit sichergestellt sein, so Enders. Die Akzeptanz könne angesichts der zunehmenden Pilotenstreiks hierzulande wachsen, so Enders. „90 Prozent der Fehler bei Flugunfällen gehen auf menschliches Versagen zurück“, sagte Enders. Ein weiterer Grund, langfristig auf autonome Flugzeuge umzusteigen.

Daneben präsentierte der Airbus-Chef ein weiteres Mobilitätsprojekt: Unter dem Namen Project Vahana will Airbus ein urbanes Flugzeug bauen, dass dank drehbarer Rotoren senkrecht starten und landen kann. Irgendwann sollen die Flieger ebenfalls autonom fliegen und als Luft-Taxen Passagiere in der Stadt abholen können. Der erste Prototyp soll noch diese Jahr vorgestellt werden. Der Service könnte 2021 starten, berichtet TechCrunch. Airbus tritt damit in Konkurrenz zum Münchner Startup Lilium Aviation, das ebenfalls an einem Elektrojet arbeitet, der senkrecht starten und landen kann. In das Projekt haben etwa DHDL-Investor Frank Thelen und Skype-Gründer Niklas Zennström investiert.

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Bild: Getty Images / Riccardo Niccoli/Stocktrek Images

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