Audi gibt seinen Mitarbeitern Nachhilfe in Digitalisierung

Audi-Mitarbeiter können ein Viertel ihrer Arbeitszeit in die Ausbildung beim neu geschaffenen „data.camp“ investieren und digitale Zukunft lernen.

Der Automobilkonzern Audi hat ein Weiterbildungsprojekt für Big Data und Künstliche Intelligenz gestartet. Die „data.camp“ genannte Initiative hat das Ziel, Mitarbeiter in Zukunftsfeldern schnell und gezielt zu schulen, wie Michael Schmid, der Leiter der Audi-Akademie, sagte.

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Die Kampagne wird von Kursen auf der Online-Universität Udacity über Data Science und Machine Learning flankiert. Das Projekt soll das Expertenwissen auf diesen Gebieten erhöhen. Das sei eine entscheidende Grundlage für die Entwicklung pilotiert fahrender Autos, intelligenter Roboter oder digitaler Mobilitätsdienste.

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Audi bietet dazu eine breite Palette von Kursen an. Sie reichen vom Programmieren ohne Vorkenntnisse bis hin zu Themen wie Machine Learning oder Künstliche Intelligenz auf Universitätsniveau. Auch agiles Projektmanagement mit Methoden wie Scrum, Design Thinking oder Prototyping gehört zur Big‑Data‑Qualifizierung.

Fachkräfte erwerben „Nano Degrees“

Das data.camp greift sowohl auf internes Knowhow als auch auf externes Wissen zurück. So kombiniert der Autohersteller das digitale Lernen auf der Online‑Plattform Udacity aus dem Silicon Valley mit selbst entwickelten Präsenzformaten. Udacity versteht sich als eine Art Universität des Digitalzeitalters.

Erdacht wurde sie von dem deutschstämmigen Informatik-Professor Sebastian Thrun, der an der Stanford University lehrt und bei Google Karriere gemacht hat. Er trat 2012 mit dem Anspruch an, das Bildungssystem zu demokratisieren. Jeder Interessierte sollte Zugang zu seinen Vorlesungen über Künstliche Intelligenz haben – vor allem Studenten, die sich eine Elite-Universität wie Stanford nicht leisten können.

Kurse der Online-Uni Udacity im DataCamp

Neben den Moocs (Massive Open Online Courses), wie die Angebote von Udacity genannt werden, unterstützten Tutoren aus den Fachbereichen des Autoherstellers ihre Kollegen, betreuen die Lernprojekte und stellen den fachlichen Bezug zur Praxis bei Audi sicher. Teilnehmer des Programmes werden berufsbegleitend zehn Stunden pro Woche freigestellt, um Zeit zum Lernen zu haben. Nach erfolgreichem Abschluss des Programms haben die Mitarbeiter ein Nanodegree der Online‑Plattform in der Tasche, unter anderem als Data Analyst oder Machine Learning Engineer.

Audi will mit der Kombination aus digitalem und analogem Lernen den Erfolg des Proramms garantieren. „Bei reinen Online‑Angeboten ist die Abbrecherrate oft sehr hoch“, so Michael Schmid.

Bild: Audi

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