Audi kauft das US-Mietwagen-Startup Silvercar

Zwei, die sich kennen: Für den Ausbau seines US-Angebots greift Audi auf ein junges US-Unternehmen zurück, in das die VW-Tochter schon zuvor investiert hatte.

Ohnehin schien Silvercar, das die Fahrzeugmiete vor allem an Flughäfen neu denken möchte, schon sehr „nah“ bei Audi angesiedelt – immerhin sind alle Fahrzeuge, die das texanische Startup einsetzt, silberne Audis. „Es ist kein Geheimnis, das Silvercar und Audi eine lange Beziehung haben“, schreibt Silvercar-Chef Luke Schneider auf der Firmenwebseite. „Zum Teufel, wir haben ausschließlich Audi A4s vermietet.“ Seit einiger Zeit war der deutsche Autobauer auch Minderheitsgesellschafter bei Silvercar. Daneben war auch Facebook-Mitgründer Eduardo Saverin beteiligt. Nun werde Audi 100 Prozent der Anteile übernehmen, heißt es vom Ingolstädter Autobauer.

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Künftig will Audi über die neue Tochter Silvercar das eigene Mobilitätsangebot in den USA ausweiten. Neben dem Kerngeschäft von Silvercar sollen auch die erfolgreich gestarteten Audi-Mobilitätsdienste auf dem US-Markt weiter ausgebaut werden. Die Übernahme steht derzeit unter Vorbehalt, die Genehmigung der zuständigen Behörden steht noch aus.

Das 2012 gegründete Startup will mit hohem Komfort und ein besonderes Service-Niveau punkten – von der Buchung bis zur Fahrzeug-Rückgabe per App. In den vergangenen Monaten hatte Silvercar seine Marktpräsenz deutlich ausgebaut und ist derzeit an 15 US-Standorten vertreten. Das Unternehmen mit Sitz in Austin/Texas beschäftigt nach eigenen Angaben rund 150 Mitarbeiter.

 

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Mit Audi Shared Fleet haben die beiden Unternehmen bereits gemeinsam einen ersten Mobilitätsdienst auf dem US-Markt eingeführt, der Audi-Service für intelligentes Dienstwagen‑Management ging 2016 in den USA an den Start. Mit Audi on demand ist es in San Francisco zudem möglich, gezielt Modelle des Automobilkonzerns über eine App zu buchen.

Bild: Silvercar

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