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Wäre eine Jamaika-Koalition die große Chance für die deutschen Autobauer?

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Eine „schlimmere Verkehrspolitik“ als die von Alexander Dobrindt könne er sich nicht vorstellen. Das sagt der Chef des Verkehrsclub Deutschland (VCD), wie die F.A.Z. unter Berufung auf die DPA berichtet. Was Gerd Lottsiepen quer im Magen liegt: Zu viel Fokus auf den Diesel und zu wenig Elektromobilität halte Deutschland unnötig zurück. Der VCD setzt sich für eine sozial- und umweltverträgliche Verkehrspolitik ein.

Unter Schwarz-gelb-grün gebe es nun eine echte Gelegenheit für ein Umdenken – das hofft zumindest der Verkehrsfachmann. Zumindest, wenn die zu erwartende Jamaika-Regierung „den Klimaschutz mit alternativen Antrieben als Chance begreift“.

Was sich Lottsiepen vor allem wünscht: ambitioniertere CO2-Grenzwerte. Die soll die zukünftige Bundesriegierung in Brüssel durchsetzen. Nur so könne ein Umstieg auf Elektromobilität erreicht werden, ist sich der VDC-Chef sicher.

Dass das von ihm geforderte Umdenken auch in einer Jamaika-Koalition keinesfalls ein Selbstläufer ist, weiß Lottsiepen. In erster Linie hänge das von den Liberalen ab. „Die FDP muss sich am meisten bewegen“, lässt er sich zitieren. Auch die Grünen müssen seiner Ansicht nach Kompromisse eingehen. Der Umstieg auf emissionsfreie Mobilität sei eine Investition in eine moderne, zukunftsfähige und umweltverträgliche Wirtschaft. „Darauf könnten sich die drei Fraktionen doch einigen.“

Bild: Sean Gallup / Gettyimages

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