Volkswagen holt sich für Roboterautos Unterstützung aus dem Valley

Eine Kooperation mit Aurora soll dem Autobauer bei der Entwicklung von Roboterautos helfen. Hinter dem US-Startup steckt ein Ex-Google-Manager.

Volkswagen will das Thema autonomes Fahren vorantreiben – und holt sich dafür prominente Unterstützung aus dem Silicon Valley. Künftig kooperiert der deutsche Autobauer mit dem US-Unternehmen Aurora, wie das US-Magazin The Verge zuerst berichtet. Gegründet wurde das US-Unternehmen Aurora von Chris Urmson, der vorher bei Google für Roboterautos zuständig war. Aurora ist auf die Technologie für autonomes Fahren spezialisiert.

Auch VW-Wettbewerber Hyundai aus Südkorea hat angekündigt mit Aurora auf diesem Feld zusammenzuarbeiten. Noch in diesem Jahr wollen sie die ersten Prototypen testen, ließen beide Autobauer verlauten. In vier Jahren soll die Serienreife erreicht werden. In fünf Städten weltweit will VW im Jahr 2021 Pilotflotten auf die Straße bringen.

Hyundai gibt an, seinen neuen Brennstoffzellen-SUV mit der Technik ausstatten zu wollen. In welche VW-Modelle das Aurora-System verbaut werde, teilte Volkswagen nicht mit. Offiziell vorgestellt werden soll das Vorhaben auf der Technikmesse CES in Las Vegas, die kommende Woche beginnt.

Aurora-Gründer Urmson hatte im Jahr 2016 die Google-Mutter Alphabet verlassen, um ein eigenes Startup zu gründen. Zweiter Mitgründer des Unternehmens ist Sterling Anderson. Er hat Erfahrung als Chefentwickler von Teslas Assistenzsystem Autopilot gesammelt.

Viele große Player entwickeln derzeit Technologien und Flotten für das autonome Fahren. GM hatte kürzlich verkündet, schon 2019 die ersten fahrerlosen Taxis ins Rennen schicken zu wollen. Bosch plant, gemeinsam mit Daimler, nächstes Jahr die ersten Robo-Taxis in Deutschland zu testen. Die breite Markteinführung sei allerdings erst für das Jahr 2022 geplant, heißt es.

Bild: Gruenderszene

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