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Wie dieser Gründer mit parkenden Autos Geld verdienen will

Er will das Prinzip des Online-Marketings auf die Straße bringen: Car2Ad-Gründer Valentin Jahn.

Car2Ad schickt auf dem Autodach montierte Online-Werbebanner auf die Straße. Gründer Valentin Jahn erklärt im Interview, warum das fürs Carsharing interessant ist.

Plakate, Litfaßsäulen, Flyer – in der Stadt ist Werbung noch überwiegend analog. Valentin Jahn will das ändern und hat deshalb das Startup Car2Ad gegründet. „Wir arbeiten mit der Technologie, die in der Online-Werbung bereits genutzt wird”, sagt der Gründer gegenüber NGIN Mobility. Der Geschäftsführer hat das Startup vor knapp einem Jahr gegründet.

Car2Ad montiert Werbedisplays auf das Autodach. Die erinnern auf den ersten Blick an die digitalen Anzeigetafeln, die heute schon in der Stadt zu sehen sind. Jedoch mit dem feinen Unterschied, dass die Auto-Banner online bespielt werden: Kunden können die Werbeplätze wie auf einer Internetseite buchen. Anhand der aktuellen Position des Autos ließen sich so Zielgruppen sehr genau ansprechen, sagt Gründer Jahn.

Bislang darf die Werbung mit Bewegtbild jedoch nur auf stehenden Autos gezeigt werden. Die Bedenken: Wechselnde Bilder könnten im Straßenverkehr zu sehr ablenken. Derzeit werde jedoch an einer Regelung für die Werbung auf fahrenden Autos gearbeitet, so der Gründer.

Geld verdient Car2Ad derzeit vor allem durch die Vermietung der Autos bei Messen und Veranstaltungen. Kostenpunkt: ab 99 Euro für ein Auto mit Display. Außerdem kooperiert das Startup mit dem Carsharing-Anbieter Driveby, der 25 seiner Autos mit dem Online-Werbebanner ausgestattet hat. Derzeit liefen außerdem Gesprächen mit Multicity (Citroën), verrät Jahn. Vor allem für die Carsharinganbieter sei Car2Ad interessant, meint Jahn. Sie könnten durch die erzielten Erlöse später einmal die Stehzeiten ihrer Autos refinanzieren.

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Im Interview erzählt Gründer Valentin Jahn, wie sich das Startup finanziert, wie sich Car2Ad von klassischer Werbung unterscheidet und welche Pläne das Startup für 2017 hat.

Neben Car2Ad wollen auch andere Firmen mit der Werbefläche auf dem Auto Geld verdienen, beispielsweise TaxiAd, das Taxis mit digitalen Werbebannern ausstattet. Auch hier wechselt das Motiv je nach Zeit, Anlass, Wetter, Temperatur oder Ort, heißt es beim Unternehmen.

Bild: Gründerszene /Chris Marxen

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