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Reparatur-Vermittler Caroobi bekommt Millionenbetrag

Gründer Nico Weiler und Mark Michl (v.l.)

Mit der Vermittlung von Werkstatt-Terminen überzeugt das Startup Caroobi erneut Investoren. Springer Digital Venture und Cavalry Ventures steigen ein.

Kaputte Scheinwerfer, gerissene Keilriemen, defekte Auspuffe – wenn das Auto streikt, ist der Ärger groß. Die Suche nach einer guten und preiswerten Werkstatt kann dann einige Zeit in Anspruch nehmen. Wohl jeder Autobesitzer hat dieses Problem eines Tages.

Das Startup Caroobi will diesen entnervten Fahrern einen einfachen Weg zum heilen Auto bieten und vermittelt online Werkstatt-Termine. Mit dem Konzept hat das Startup nun erneut Investoren überzeugt: Ein „einstelliger Millionenbetrag“ sei geflossen, sagt Gründer Mark Michl, der Caroobi zusammen mit Nico Weiler leitet, gegenüber Gründerszene. Neu investiert haben Axel Springer Digital Venture, der Frühphasenfonds Cavalry Ventures und TA Venture. Wieder mit dabei sind die Altinvestoren Cherry Ventures und DN Capital.

Oberstes Ziel: Beste Customer Experience

Erst im April 2016 hatten Cherry Ventures und DN Capital eine ungenannte Summe in das Unternehmen investiert. Genau benennen wollte Caroobi den Betrag jedoch schon damals nicht. Aus Unternehmenskreisen hieß es aber, es hätte mehr als fünf und weniger als zehn Millionen Euro gegeben.

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Das Startup bietet seinen Kunden eine Kfz-Mechaniker-Vermittlung an. Ähnlich wie Movinga Dienstleistungen von Speditionen weiterreicht, hat auch Caroobi Verträge mit Reparaturwerkstätten geschlossen und profitiert von deren Überkapazitäten. Diese können über Caroobi auch online Kunden erreichen. Kunden können hingegen online Formulare mit ihren Problemen ausfüllen und einen Werkstatt-Termin zum Festpreis buchen. Angebotene Services sind Reparaturen, Wartungen und Verschönerungsarbeiten am Auto.

Mit dem neuen VC-Kapital will Caroobi nun die eigene Technologie weiterentwickeln. „Beispielsweise unser Tool für Mechaniker,“ sagt Mitgründer Mark Michl, „mit dem unsere Partner Aufträge voll automatisch annehmen können.“ Außerdem soll das Netzwerk der verfügbaren Mechaniker ausgebaut werden.

Hat auch investiert: Homebell-Gründer Weiler

Mittlerweile hat Caroobi nach eigenen Angaben mehrere hundert Partnerunternehmen, denen es Kunden vermittelt. Administrative Tätigkeiten, die mit der Buchung zusammenhängen, übernimmt Caroobi ebenfalls. Heute beschäftigt das im September 2015 gegründete Startup rund 50 Mitarbeiter. Caroobi konkurriert auf dem Markt der Kfz-Reparatur-Vermittler mit Plattformen wie AutoScout24. Auch dort können Kunden Auto-Services buchen.

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Unterstützung bekamen die Gründer zu Beginn von Homebell-Mitgründer Sascha Weiler, dem Bruder von Caroobi-Gründer Nico Weiler. Auch die Brüder Felix (Mobile Event Guide, Homebell) und Florian Swoboda (Barzahlen) halfen beim Aufbau. Alle drei sind auch als Geldgeber an Bord.

Bild: Caroobi
Disclaimer: Axel Springer ist auch Gesellschafter der Vertical Media GmbH, dem Medienhaus von Gründerszene. Weitere Informationen zur Vertical Media GmbH hier: www.vmpublishing.com.

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