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Chargepoint bekommt 43 Millionen Dollar – und will nach Europa

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Das US-amerikanische Startup Chargepoint bekommt ein Investment von Siemens. Nun wollen die Amerikaner nach Europa expandieren. Ein erster Deal ist unterschrieben.

BMW, Daimler und nun auch Siemens – das US-amerikanische Startup Chargepoint scheint ein Händchen für millionenschwere Investments von deutschen Industriekonzernen zu haben. Nach einer Finanzierung im März, bei der Chargepoint 82 Millionen Dollar unter anderem von den beiden oben genannten deutschen Autokonzernen eingesammelt hatte, können die US-Amerikaner nun eine erneute Runde verkünden: 43 Millionen Dollar investiert eine Gruppe von Unternehmen, angeführt von Siemens. 

Kooperation mit Siemens geplant

Chargepoint baut in den USA ein Netz von E-Ladestationen auf. Nach dem Investment plant die Firma nun auch in den stark fragmentierten Markt in Europa einzusteigen und will mit Investor Siemens zusammenarbeiten. Siemens entwickelt bereits seit Jahren Ladesäulen. Zuletzt stellte der Konzern eine Schnellladesäule vor, die es bis zu drei Fahrzeugen ermöglicht, in zehn Minuten bis zu 100 Kilometer „zu tanken“. 

Chargepoint wurde 2007 in Kalifornien gegründet. Über 34.500 Ladestationen in den USA und Mexiko hat das Startup bisher aufgestellt. Nun soll Europa folgen: Vor einem Monat kündigte Chargepoint an, dass erstmals 200 Stationen in Großbritannien installiert werden sollen. 

Auf dem europäischen Markt tummeln sich derzeit viele Unternehmen. Neben den großen Autokonzernen wie BMW, Audi und Ford werkeln auch kleinere Startups an Lösungen. So versucht beispielsweise Enio ein System zu etablieren, bei dem Privatpersonen kleine E-Tankstellen vor ihrem Haus aufstellen können. Bei der Abrechnung will das Startup Plugsurfing einen Marktanteil zu erobern. 

Bild: Getty /  Smith Collection/Gado / Kontributor

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