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Daimler kauft Ridesharing-Startup Flinc

Moovel-Leiter Jörg Lamparter, Daimler Innovationschefin Susanne Hahn und Flinc-Gründer Klaus Dibbern (v.l.)

Flinc vermittelt Mitfahrgelegenheiten für Kurzstrecken. Jetzt soll der Service in die Daimler-Familie neben Moovel, Car2Go und MyTaxi eingereiht werden.

Nachdem sich bereits die Deutsche Bahn im Jahr 2015 beteiligt hatte, macht das Ridesharing-Unternehmen Flinc nun seinen Exit. Daimler Mobility Services übernimmt die 2010 in Darmstadt gegründete Mitfahrgelegenheit für die Kurzstrecke und gliedert das Angebot in seine eigene Mobilitätspalette ein. Hier sind bereits Moovel, Car2Go und Mytaxi vertreten. Wie viel Geld für das Startup geflossen ist, will Daimler nicht verraten.

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Die Gründer werden weiterhin operativ an Bord bleiben, teilte der Autobauer mit. Eine halbe Million Kunden sollen das Angebot von Flinc derzeit nutzen. Die Mitfahr-Plattform bietet neben dem Carsharing-Angebot auch ein App-basiertes Navigationssystem und zeigt Verbindungen zum öffentlichen Nahverkehr an. Inwieweit das Flinc-Angebot nun mit Car2Go und anderen Diensten kombiniert wird, hat Daimler bisher nicht bekannt gegeben.

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„Das Startup Flinc ist der ideale Beschleuniger für Ridesharing Lösungen – daran wollen wir jetzt gemeinsam arbeiten“, kommentiert Susanne Hahn, Leiterin der Innvoationsabteilung die Akquisition. Sie soll die neuen Mobilitätsangebote für den Konzern innerhalb der neu gegründeten Innovationsabteilung Lab1886 entwickeln.

Zuletzt hatte ihre Abteilung die Investition an dem Flugtaxi Volocopter angestoßen.

Im Zuge der neuen Konzernstrategie Case hat Daimler bereits eine ganze Reihe von Beteiligungen in der Mobiltätsbranche getätigt: Kürzlich erst führte der Konzern seinen Carsharing-Dienst Croove mit dem US-Marktführer Turo zusammen und investierte zugleich in den amerikanischen Anbieter. Daneben hält Daimler Beteiligungen an dem Chauffeur-Dienst Blacklane sowie Flixbus.

Bild: Daimler

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