Karlsruher Startup erhält Millionen für Bilderkennungs-Software

Should I stay or should I go? singen The Clash. Das ist auch für selbstfahrende Autos die entscheidende Frage. Karlsruher Forscher helfen ihnen beim Lernen.

Künstliche Intelligenz für selbstfahrende Autos zu entwickeln, ist mühsam und hat sogar viel mit Handarbeit zu tun. Denn die lernenden Computer müssen mit Fotos und Videos von Straßenszenen gefüttert werden, diese verstehen und daraus Navigationsentscheidungen für das selbstfahrende Auto treffen. Konkret: Sie müssen voraussagen, ob ein Fußgänger am Straßenrand stehen bleibt oder loslaufen wird und ob das Auto bremst, ausweicht oder weiterfährt.

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„Aktuell werden Millionen von Pixeln in Bild- oder Videodaten manuell markiert oder eingefärbt. Das ist zeitaufwändig, kostspielig und sehr fehleranfällig“, erklärt Marc Mengler, CEO und Gründer von Understand.ai. Sein Team hat eine Software entwickelt, die diesen Vorgang effizienter und damit billiger macht. Dafür hat das Karlsruher Unternehmen jetzt eine Seed-Finanzierung in Höhe von 2,8 Millionen US-Dollar erhalten. 

LEA Partners unterstützt 40 Firmen

Understand.ai setzt sich aus Entwicklern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und anderen führenden europäischen Universitäten zusammen. Zu den Kunden zählen große Automobilhersteller und Zulieferer in Deutschland und den USA.

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Angeführt wird die Finanzierungsrunde von LEA Partners, weitere Investoren sind Frontline Ventures, Synapse Partners und Agile Partners. Mit Sitz in Karlsruhe, einem der größten IT-Cluster Europas, hat LEA Partners seit 2002 Investments in mehr als 40 Unternehmen betreut.

Bild: understand.ai

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