Deutsches Auto-Kartell soll sich jahrelang abgesprochen haben – die Highlights der Woche

Autobauern drohen Milliardenstrafen, Bosch und Daimler demonstrieren autonomes Parken, und der Social-Media-Hass auf Air Berlin.

Lieber NGIN-Mobility-Leser,

die Vorwürfe sind schwerwiegend: Über Jahrzehnte sollen sich alle großen deutschen Autobauer abgesprochen haben, sogar über die Abgasreinigung ihrer Dieselfahrzeuge. Nun droht einer der größten Kartellfälle der deutschen Wirtschaftsgeschichte. 

Die wichtigsten Geschichten der vergangenen Tage im Überblick.

Bosch und Daimler demonstrieren autonomes Parken: Künftig soll das Einparken ganz automatisch passieren – ohne Fahrer, nur über eine App auf dem Smartphone. Wie das geht, haben die beiden Stuttgarter Konzerne in einem Pilotprojekt zum „Automated Valet Parking“ gezeigt.

Die Bahn finanziert eine Berliner Taxi-Buchungsplattform für Geschäftskunden: Insgesamt beläuft sich das Investment in Talixo auf einen hohen siebenstelligen Betrag, heißt es. Auch Altinvestoren wie der Schweizer Baumaschinenhersteller Amman haben ihre Anteile aufgestockt.

Air Berlin – Kunden beschweren sich im Netz über die Störungen: Die Fluggesellschaft ist schwer angeschlagen, Beschwerden über Verspätungen und verschwundene Koffer häufen sich. Jetzt hat es gar TV-Moderator Frank Elstner getroffen.

Ein Startup verspricht Spediteuren und Warenversendern Einsparpotenziale: Auf dem Weg von A nach B gehen leere Paletten und Kisten oft verloren. Das Startup Poolynk will das ändern. Die gleichnamige App dokumentiert, wer wem wie viel „Leergut" schuldet.

US-Behörden lachen über Musks Hyperloop-Pläne: Zunächst hieß es in den Medien Tesla-Gründer Elon Musk habe die Genehmigung für sein futuristisches, superschnelles Transportmittel erhalten. Doch das Dementi folgte prompt. 

Das war’s für diese Woche – kommenden Donnerstag liest Du hier wieder von uns.

Bild: Getty Images / CHRISTOF STACHE

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