Leasing-Startup Fair.com bekommt erneut Geld

Mehr als eine Milliarde Dollar hat das Startup, hinter dem ein Ex-BMW-Manager steht, bereits eingesammelt. Nun hat Fair erneut frisches Kapital bekommen.

Wenige Tage nachdem Fair.com die Übernahme der US-Leasing-Sparte von Uber verkündete, folgt die nächste Meldung für das US-Unternehmen. In einer neuen Finanzierungsrunde hat das Startup erneut Kapital eingesammelt, wie TechCrunch zuerst berichtet. Angeführt wird die Runde demnach von Next47, dem VC-Arm von Siemens. Über die genaue Höhe des Investment ist bisher nichts bekannt. Auch die Altinvestoren BMW i Ventures, der VC des Münchner Autobauers, Upfront Ventures und G Squared sollen erneut investiert haben.

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Fair.com wurde 2016 gegründet. Dahinter steht neben dem Seriengründer Scott Painter der Ex-BMW- und Tesla-Manager Georg Bauer. Mit ihrem Startup, das bisher rund eine Milliarde US-Dollar Risikokapital einsammeln konnte, wollen die Gründer das Leasing-Geschäft deutlich vereinfachen und komplett digital abwickeln. Dafür haben die Gründer eine App entwickeln lassen, über die ein Käufer sein Fahrzeug unter derzeit rund 30 Herstellern frei auswählen kann. Statt einer festgelegten Vertragslaufzeit sollen die Kunden ihr Auto so lange fahren können, wie sie möchten.

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Außerdem habe Fair.com das US-Startp Skurt übernommen, heißt es in dem Medienbericht. Über die im Jahr 2014 gegründete Plattform mit Sitz in Los Angeles können Kunden einen Mietwagen bestellen und bekommen diesen an ihre Wunschadresse geliefert. Dafür aggregiert Skurt das Angebot verschiedener Leasing- und Mietwagenabieter. Laut dem Bericht will Fair.com mit der Übernahme das eigene Wachstum voranzutreiben, und die Autos auf seiner Plattform schneller an die Kunden ausliefern und wieder abzuholen können.

Skurt sammelte bisher rund 11,3 Millionen Euro ein, auch hier waren BMW i Ventures und Upfront beteiligt. Zu den Investoren zählten außerdem Basketballstar Magic Johnson und Winkelvoss Capital. Dem Bericht zufolge sei noch nicht geklärt, wie es für Skurt nach Abschluss des Deals weitergehen wird.

Bild: Spencer Platt / Staff

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