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Microsoft will Autos in die Cloud holen

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Neben Apple drängt nun auch verstärkt Microsoft auf den Automobilmarkt. Die Sprachassistentin Cortana soll ins Auto kommen. Nächster Schritt: autonomes Fahren.

Im Vergleich zum Konkurrenten Apple hat Microsoft auf der diesjährigen CES in Las Vegas gleich von vornherein eine Sache klargestellt: Es wird kein Microsoft-Auto geben. Trotzdem will der Tech-Konzern in der Automobil-Branche mitmischen. Unter dem Projekt-Namen „Microsoft Connected Vehicle Platform“ werde die Entwicklung der kommenden Generation von vernetzten Fahrzeug-Technologien voran getrieben, heißt es in der Bekanntgabe.

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Zu Beginn soll die Zusammenarbeit mit Renault-Nissan weiter ausgebaut werden, wie Carlos Ghosn, Präsident des japanisch-französischen Autobauers, auf der CES ankündigte. Bereits im September hatten beide Unternehmen bekannt gegeben, kooperieren zu wollen. Nissan arbeite an der Integration von Microsofts Cloud-Dienst Azure, dem Sprachassistenten Cortana und Office 365. Darüber sollen Fahrer beispielsweise Sprachbefehle geben können, um ihren Kalender zu verwalten. Außerdem werde Cortana die Fahrzeug-Insassen an Termine erinnern, heißt es auf dem Microsoft-Blog.

Die Technologie werde nicht ausschließlich für Luxus-Modelle verfügbar sein, betonte Ghosn auf der CES. „Von Anfang an arbeiten wir daran, die richtigen Technologien für unsere gesamte Fahrzeugpalette einsetzbar und für die Mehrzahl unserer Kunden erschwinglich zu machen“, zitiert ihn die Automobilwoche.

Die kommende Generation des Elektroautos Nissan-Leaf werde außerdem mit autonomen Fahrfunktionen ausgestattet, kündigte Ghons zudem an. Auch hier wird Microsoft seine Finger mit im Spiel haben. Wie der Konzern Ende 2016 mitteilte, sei hierfür eigens eine Partnerschaft mit den Karten- und Navigationsdiensten TomTom, Here and Esri in die Wege geleitet worden. Gemeinsam werde daran gearbeitet, Autoherstellern eine intelligente Software für autonome Fahrzeuge zu bieten.

Da andere große Autobauer in den Kartendienst Here investiert sind, könnten die gemeinsamen Software-Lösungen auch ihnen zur Verfügung gestellt werden. Damit würde sich Microsoft einen Platz in der künftigen Autogeneration sichern – und Apple zuvorkommen. Denn auch der iPhone-Hersteller will beim autonomen Fahren mitreden.

Bild: Youtube /Screenshot

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