Bei diesem Hackathon wird die Mobilität der Zukunft entwickelt

Mehr Sicherheit, mehr Effizienz und mehr Komfort durch vernetzte Mobilität? Genau das will Bosch mit seinem IoT-Hackathon umsetzen. Jetzt anmelden!

Ein Blick in die Zukunft der Mobility-Branche

Heute gibt es kaum mehr einen Neuwagen in Deutschland, der nicht vernetzt unterwegs ist. Echtzeit-Verkehrsdaten, der Notrufdienst eCall oder Musik-Streaming gehören mittlerweile fast zur Grundausstattung. Aber das ist erst der Anfang – denn das intelligente Auto wird in Zukunft deutlich mehr können, als auf Verkehrsinformationen zu reagieren oder die Lieblings-Playlist abzuspielen.

Doch Mobilität bedeutet mehr als nur vernetzte Autos. Im November 2016 stellte Bosch auf der Motorrad-Messe Eicma das vernetzte Motorrad vor. Denn auch die Zweirad-Mobilität der Zukunft muss vernetzt werden, um einerseits sicherer unterwegs zu sein und andererseits neue Zielgruppen zu erreichen.

Im Jahr 2025 werden cloudbasierte Funktionen rund 260.000 Verkehrsunfälle verhindern und 400.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen, so eine Bosch-Studie. Außerdem wird mehr freie Zeit für Fahrer herausspringen. Wie das gehen soll? Der Fahrer wird mit zunehmender Automatisierung immer mehr zum Passagier seines eigenen Autos: Während das Auto selbständig fährt, kann der „Fahrer“ seine Aufmerksamkeit anderen Dingen widmen. Und auch wenn die Motorräder und Scooter der Zukunft wohl nicht selbst fahren werden, so bringt das „online“ sein doch einen Zuwachs an Sicherheit und Komfort – und liefert so Grundlagen für die digitale Wertschöpfung.

Bosch als Treiber wichtiger IoT-Technologien

Was jetzt schon in kleinen Anfängen auf der Straße zu erleben ist, soll in weniger als zehn Jahren massentauglich sein. „Das Auto, wie wir es kennen, ist bald Geschichte. In wenigen Jahren ist Mobilität nahtlos vernetzt“, so Bosch-CEO Dr. Volkmar Denner über die Entwicklung, die bereits begonnen hat.

Bosch blickt nicht nur optimistisch in die Zukunft der Mobilität – das Unternehmen gestaltet sie auch aktiv mit. Und zwar auf der Business Conference Bosch ConnectedWorld (BCW) und den Hackathons der Bosch ConnectedExperience (BCX) vom 14. bis 16. März 2017 in Berlin. Hier entwickelt Bosch gemeinsam mit EntwicklerInnen und Startups Ideen und Konzepte für die Mobilität der Zukunft weiter.

Du willst deine Visionen der zukünftigen Mobilität in die Tat umsetzen? Melde dich hier für den Mobility Hackathon an! Die Teilnahme ist für Startups und Studenten kostenlos.

Der Ansatz ist ganzheitlich: Mobilität sieht man bei Bosch als Teil des Internets der Dinge (IoT). So bietet die BCX, neben der Mobilität, drei weitere Themenfelder. Dabei geht es um die Vernetzung von Gebäuden und Städten und die vernetzte und intelligente Industrieproduktion. Mit der „Open Challenge“ bleibt Raum für IoT-Ideen jenseits der genannten Themen.

Hier wird das Internet der Dinge Realität: BCX und BCW

Während beim Hackathon erste IoT-Ideen in Prototypen oder sogar Minimum Viable Products umgesetzt werden, können Besucher der Bosch ConnectedWorld (BCW) zahlreiche Vorträge, Panel-Diskussionen, Interviews und Best Practices auf drei Bühnen verfolgen, zu denen auch die Teilnehmer der Hackathons Zutritt haben. Es gibt unter anderem Beiträge von Nvidia, GE, BMW, Jaguar Land Rover, BASF, HUK-Coburg, Amazon sowie Boeing, IBM, HERE, Ford, Iconmobile, Huawei, ARM und Mobileye. Die Teilnehmer des Hackathons werden parallel zur Konferenz tief in die Technik eintauchen und der vernetzten Mobilität der Zukunft Leben einhauchen.

Connected Mobility: Inwiefern wird das Auto Teil des IoT?

Beim Hackathon im Bereich Mobilität stehen alle Zeichen auf Verknüpfung – denn diese reicht in Boschs Vision weit über die Reise von A nach B hinaus. „In wenigen Jahren ist Mobilität nahtlos vernetzt. Autos werden zum aktiven Teil des Internets der Dinge: Sie können mit anderen vernetzten Verkehrsmitteln oder sogar dem Smart Home kommunizieren“, so Denner.

Auch „Two-Wheeler“ kommen nicht zu kurz. Unter dem Begriff fasst Bosch Motorräder, Motorroller, E-Bikes und andere Gefährte wie Schneemobile oder Quads zusammen. Der Markt ist besonders für App-Entwickler interessant und zahlreiche vielversprechende Business-Modelle sind noch weitgehend unerschlossen. Eine große Chance für Hackathon-Teilnehmer, etwas zu entwickeln – und gleich dazu mit den Experten oder Venture-Capital-Verantwortlichen von Bosch ins Gespräch zu kommen.

Ziel ist es also, nicht nur intelligente Assistenten und Apps zu entwerfen, sondern diese auch weitreichend miteinander zu verbinden. Wie lassen sich Autos und Zweiräder in naher Zukunft nahtlos in die Smart City einbinden? Und welche Helfer machen die Fahrt besonders angenehm und sicher?

Du hast die zündende Idee, die die Vernetzung der Mobilität vorantreibt? Dann melde dich jetzt beim Mobility Hackathon an!

Das erwartet die Teilnehmer des Hackathons

Am 14. März 2017 um 18 Uhr kommen alle Teilnehmer für ein Pre-Meeting zusammen, wo die Möglichkeit besteht, Teams zu bilden. Am 15. Und 16. März wird dann bis in die späten Abendstunden gehackt – und dabei steht den Teams einiges zur Verfügung. Sie können die neueste Soft- und Hardware von Bosch und verschiedenen Partnern kennenlernen, ausprobieren und als Basis für ihre Ideen nutzen.

Hardware

  • Demo Autos (Connected Services Demonstrator Vehicle, Jaguar F-Pace)
  • Demo Motorräder
  • Demo eScooter
  • Smart Home Controller (Fensterkontakte, Lichter, Heizkörper)
  • Bosch Cross Domain Development Kit XDK

Software

  • Bosch mySPIN SDK für Zwei- und Vierräder
  • Bosch Coup eScooter Sharing Access
  • Autonome Driving Robotic Platform
  • Automated Driving Prototype SW
  • Bosch Chassis Systems & Control Applications (für PKWs)
  • Bosch Connected Services Applications (Connected Services App Framework – Android Studio)
  • Bosch IoT Cloud
  • Bosch IoT Suite

Der Ablauf: Hier stehen Kollaboration und Support im Fokus

Bosch-Entwickler unterstützen die Hacker dabei, ihre Vorhaben in die Tat umzusetzen und erste Prototypen zu entwickeln. Darüber hinaus haben Hacker direkten Zugang zur Bosch ConnectedWorld, wo sie sich mit den Akteuren der Branche austauschen und vernetzen können. Am 15. März findet dazu ab 18.30 eine Networking-Party statt, bei der sich die Hacker Convention und die Business Conference vermischen.

Am Nachmittag des 16. März präsentieren die Teilnehmer ihre Projekte. Pro Hackathon werden zwei Gewinner gekürt: einer in der Kategorie „Creativity“, der andere in „Technical Brilliance“. Die acht besten Teams der vier Challenges werden dann pitchen und die zwei Gesamtsieger unter sich ausmachen.

Wer kann sich anmelden?

Egal ob Student, Startup-Mitarbeiter, Designer, Developer oder ganze Teams: Der Hackathon Bosch ConnectedExperience ist offen für alle, die daran interessiert sind, sich auszutauschen und kollaborativ an der Zukunft des IoT zu arbeiten! Startup- und Studententickets sind kostenlos!

Interessierte können sich hier für den Mobility Hackathon anmelden!

Alle Key Facts auf einen Blick

  • Hackathon und Business Conference unter einem Dach
  • Bosch ConnectedExperience Hackathon vom 14. bis 16. März 2017
  • Kostenlose Teilnahme für Startups und Studenten
  • 14. März 2017, 18 Uhr: Pre-Meeting für Briefing und Team-Findung
  • 15. März 2017, 8.30 Uhr: Die BCW öffnet ihre Tore – um 9 Uhr beginnt der Hackathon
  • 15. März 2017, 18.30 Uhr: Networking-Party, auf der BCW und BCX zusammenkommen
  • 16. März 2017, 8 Uhr: Bis ca. 16 Uhr wird gehackt, danach werden alle Prototypen in einem Open Space ausgestellt
  • Pro Hackathon gewinnen zwei Teams in den Kategorien „Creativity” und „Technical Brilliance”
  • Pitch der acht Gewinner mit anschließender Siegerehrung vor dem gesamten Publikum der BCW und der BCX

 

Wer Fragen hat, kann sich gerne direkt an Kay Herget wenden.

 

Artikelbild: Bosch

Folge NGIN Mobility auf:

In Kooperation mit
amplifypixel.outbrain