Die Entlassungen bei Tesla gehen weiter

Tesla hat begonnen, Mitarbeiter seiner Tochter SolarCity zu feuern – angeblich wegen Leistungsbeurteilungen. Doch Betroffene bestreiten, dass es diese jemals gab.

Erst vor etwas mehr als einer Woche wurde bekannt, dass Tesla hunderte Mitarbeiter seiner E-Auto-Sparte vor die Tür setzt. Nun geht die Entlassungswelle bei der Sonnenenergie-Tochter SolarCity weiter. Laut dem Nachrichtensender CNBC sind Standorte in Kalifornien, Nevada, Arizona, Utah und weiteren US-Bundesstaaten betroffen. 

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Wie viele Mitarbeiter genau gehen müssen, ist nicht bekannt. Schon im vergangenen Monat hatte Tesla angekündigt, im kalifornischen Roseville mehr als 200 Mitarbeiter entlassen zu wollen. Das Unternehmen nennt Leistungsbeurteilungen als Grund für die Maßnahme. Derzeitige und ehemalige Mitarbeiter bestritten gegenüber CNBC jedoch, dass es diese Beurteilungen jemals gegeben habe. Sie seinen von den Kündigungen völlig überrascht worden.

Die Entlassungen im E-Auto- und Solar-Bereich kommen in einer kritischen Phase für Tesla. Nur 260 Fahrzeuge des Typs Model 3 lieferte der Hersteller im vergangenen Quartal aus – geplant waren jedoch 1500. Mit dem „Elektroauto für die Massen“ wollte Elon Musks Firma eigentlich auf Augenhöhe mit Konzernen wie Daimler oder BMW gelangen. 

Bild: Getty Images / Justin Sullivan

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