News der Nacht: Chinesischer Uber-Konkurrent Didi kommt nach Mexiko

Es ist der erste Auslandsmarkt für den asiatischen Ridesharing-Riesen. Außerdem: Anheuser-Busch bestellt ordentlich Tesla-Trucks und US-Airlines verschärfen erneut Sicherheitsstandards.

Die Top-Themen

Didi kommt nach Mexiko und baut sich damit erstmals ein Standbein in Nordamerika auf. Der chinesische Ridesharing-Riese (im Bild: President Jean Liu) ist nach Konkurrent Uber das weltweit am zweithöchsten bewertete Venture-finanzierte Unternehmen. Schon im kommenden Jahr soll der Service im südlichen Nachbarland der USA verfügbar sein, es ist der erste Schritt ins Ausland überhaupt. Im Heimatmarkt China hatte Didi auch die dortige Uber-Sparte aufgekauft, als dieser die Luft ausging. [Mehr bei Reuters]

Unsere besondere Story handelt vom Aufstieg des E-Roller-Herstellers Govecs. Tausende Fahrzeuge sind bereits an Geschäftskunden verkauft; statt auf Marketing setzt Gründer Thomas Grübel auf Präsenz im B2B-Markt. Das soll sich jetzt ändern. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst?

Anheuser-Busch hat eine der bisher größten Bestellungen für den Tesla Semi-Truck aufgegeben: Das Brauereiunternehmen will 40 der für 2019 angekündigten Lkw in seine Flotte  aufnehmen. [Mehr bei Wall Street Journal]

Smarte Koffer mit fest verbauter Batterie sollen künftig auf US-Flügen verboten sein. Bei Koffern mit Ladebatterien müssen diese von Mitte Januar entnehmbar seien, damit bei einem möglichen Einchecken des Gepäcks dieses nicht im Laderaum explodieren kann. [Mehr bei TechCrunch]

Ridesharing-Unternehmen werden 2030 zu den Giganten der Mobilitätsbranche zählen. Sie brächten vernetzte, elektrische und automatische Fahrzeuge voran und ließen damit traditionelle Autobauer hinter sich, schreibt Automotive News im letzten Teil der lesenswerten fünfteiligen Schwerpunktreihe „Redesigning the Industry“. [Mehr bei Automotive News]

Tesla-Chef Elon Musk bittet häufiger Journalisten, ihn zu verkuppeln. Das zumindest erzählen die Journalistinnen im recode-Podcast „Too embarrassed to ask“, der zum Wochenende einen guten Überblick über einige der jüngsten Entwicklungen bei dem Trend-Autohersteller bietet. [Mehr bei recode]

 

Und am meisten interessiert hat euch gestern bei uns eine Analyse zum Verhältnis des deutschen Mittelstands zum Digitalen. Gerade haben ja zwei traditionelle Unternehmen die Berliner Startups Evopark und Kitchen Stories gekauft, legt jetzt also der wichtigste deutsche Wirtschaftszweig endlich seine Schau vor dem Netz ab? Unsere Autoren sind zögerlich. [Mehr bei NGIN Mobility]

Foto: saiscuurrr/Wikimedia (zeigt Didi-President Jean Liu)

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