News der Nacht: US-Hersteller will für seinen E-Pickup Regierungsgeld leihen

Angeblich hat die Workhorse Group schon 5.000 Vorbestellungen für den W15 bekommen. Außerdem: Bilder von Teslas Semi-Truck und Optimismus dank immer günstigerer Batterien.

 

Die Top-Themen

Die Workhorse Group will von der US-Regierung einen Kredit in Höhe von 250 Millionen Dollar, um einen Elektro-Pickup-Truck zur Marktreife zu bringen. Der W15 soll auch einen benzinbetriebenen Range Extender haben, mit dem sich die Batterie aufladen und so die Reichweite von rund 130 Kilometern verlängern lässt. CEO Stephen Burns erklärte in einem Statement, dass bereits 5.000 Vorbestellungen eingegangen seien. [Mehr bei Reuters, Bilder bei RoadShow]

Unsere besondere Story heute handelt vom Foodora für Ladestrom: Damit E-Autos künftig nicht liegen bleiben, will ein Berliner Startup mit mobilen Ladesäulen durch die Hauptstadt fahren. CEO Christian Lang hat mit uns über Chargery gesprochen. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Teslas Semi-Truck ist bisher außer bei der Präsentation im letzten Monat noch kaum fotografiert worden. Gestern machten körnige Instagram-Bilder die Runde, die unter anderem darauf hindeuten, dass die Batterie komplett im Boden der Zugmaschine untergebracht ist. [Mehr bei electrek]

Bloomberg New Energy Finance heißt ein exklusiver Report, den die Wirtschaftsnachrichtenagentur der rosige Aussichten für die Energie der Zukunft verspricht. Besonders die für E-Autos nötigen Batterien sollen sehr viel schneller billiger werden als zuletzt vorhergesagt. Aktuell liegen sie bei rund 209 Dollar pro Kilowattstunde. Bis 2025 werde dieser Wert unter 100 Dollar fallen. [Mehr bei Green Car Reports]

Ford glaubt, dass Hybrid-Fahrzeuge besser für das autonome Fahren geeignet sind als reine Elektrowagen. Der Grund dafür: Sie haben eine größere Reichweite und können schneller geladen werden. In Forschung und Entwicklung setze man daher eher auf diese Option. [Mehr bei Automotive News]

Aurora heißt ein neues Startup, mit dem drei ehemalige Manager von Google, Tesla und Uber die Entwicklung autonomer Fahrzeuge revolutionieren wollen. Das Besondere: Das Unternehmen will Hardware, Software und Datenservices aus einer Hand anbieten. [Mehr bei Handelsblatt, Premium]

 

Und am meisten interessiert hat euch gestern bei uns die Premiere der neuen Kolumne von Don Dahlmann, die künftig jeden Montag erscheinen soll. Zum Start hat er sich die Taxibranche vorgenommen. Er findet, dass die ein ziemlich lahmer Haufen ist – und es ohne Liberalisierung und digitale Wende auch bleiben wird. [Mehr bei NGIN Mobility]

Foto: Workhorse PR (zu sehen ist der W15)

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