News der Nacht: Missbrauchsvorwürfe bei Faraday Future

Statt Chefdesigner hat das E-Auto-Startup nun Ärger vor Gericht, Ionity arbeitet am Stromtankstellen-Netz und zehn Hersteller geben ihrem Einkauf Ethikregeln.

Die Top-Themen

Faraday Future kommt nach dem Verlust von Chefdesigner Richard Kim nicht aus den Schlagzeilen heraus. Jetzt droht einem Mitarbeiter des Startups für intelligente E-Autos wegen Vorwürfen von sexueller Belästigung ein Prozess. Eine frühere Sicherheitsmitarbeiterin beschuldigt den IT-Admin, sie in ihrem Sicherheitshäuschen häufiger nachts nach persönlichen Details ausgefragt zu haben. Das Unternehmen sei diesen Vorwürfen nicht ausreichend nachgegangen, findet sie - ein Vorwurf, der im aktuellen Klima zu diesem Thema sicher ernsthaft beleuchtet werden wird. [Mehr bei The Verge]

Unsere besondere Story heute handelt vom Hamburger Mobility-Startup Wunder. Dem hatten die Behörden hierzulande vor drei Jahren das Geschäftsmodell verboten, weil es in deren Augen gegen das Personenbeförderungsgesetz verstieß. In Osteuropa und Asien ging’s trotzdem weiter – und nun will Wunder als „digitaler Zulieferer“ für eine Shuttle-Software zurück kommen. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst?

Ionity wird für seine Elektroladestationen mit Shell, ÖMV und Circle K zusammenarbeiten. Der Zusammenschluss von Autoherstellern, zu dem auch BMW, Daimler und Volkswagen zählen, will so eine europaweite Lade-Infrastruktur für E-Autos aufbauen. In Deutschland zählt über Shell auch Autobahn Tank & Rast mit rund 700 Standorten zum Netz. [Mehr bei Cnet/Roadshow]

PSA will seine Elektromotoren zusammen mit einem japanischen Partner bauen. Dafür hat die neue Opel-Mutter ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem dortigen Hersteller Nidec gegründet. [Mehr bei FAZ]

Zehn Hersteller haben sich für die Rohstoffgewinnung ihrer Elektroautos gemeinsame Ethik-Standards gegeben. Dazu zählen VW, Toyota Europe, Ford, Daimler, BMW, Honda, Jaguar Land Rover, Volvo und Scania. [Mehr bei Green Car Reports]

Auch das Sandmännchen geht nun in Sachen Mobilität neue Wege. In neuen Folgen benutzt die seit 1959 etablierte Kinderfernsehen-Figur unter anderem einen ICE, ein Solarmobil und eine Flugkapsel. [Mehr bei DWDL]

 

Und am meisten interessiert hat euch gestern bei uns der Start der neuen VW-Marke Moia interessiert. Schon von 2018 an sollen 200 vollelektrische Shuttle-Busse durch Hamburg laufen. Auch die anderen Ziele der Marke sind ambitioniert. [Mehr bei NGIN Mobility]

Foto: Faraday Future FFZERO1 Concept/Maurizio Pesce/Wikimedia

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