News der Nacht: Space X verschiebt erneut Raketenstart

Elon Musk ist wieder zu optimistisch, Lyft macht dafür Boden gut und Tesla hat ein wenig geschummelt.

Die Top-Themen

Space X verschiebt den Launch seiner Falcon Heavy Rocket mindestens ins neue Jahr. Ursprünglich wollte das Weltraumstartup von Elon Musk die Rakete bereits im November starten. Für Beobachter ist die Entscheidung ein weiterer Beweis dafür, dass Musk üblicherweise zu optimistisch ist, wenn es um die Umsetzung ambitionierter Weltraumpläne geht. [Mehr bei Engadget]

Unsere besondere Story heute berichtet von Easymile. Das fahrerlose Bus-Shuttle soll schon im nächsten Jahr auf den Straßen Berlins unterwegs sein. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst?

Lyft kann weiter ordentlich von den Problemen beim Konkurrenten Uber profitieren. Der Ridesharing-Dienst kam im ersten Halbjahr 2017 auf rund 483 Millionen Dollar Umsatz, nach nur etwa 150 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Verlust sank von 283 Millionen Dollar auf 206 Millionen Dollar. Im gleichen Zeitraum stieg der Uber-Verlust von 1,06 Milliarden Dollar auf fast 1,5 Milliarden Dollar. [Mehr bei TechCrunch]

Podbike heißt eine Mischung aus Fahrrad und Elektroauto mit bis zu 180 Kilometern Reichweite. Das norwegische Unternehmen dahinter will Ende 2018 die ersten Fahrzeuge ausliefern. [Mehr bei Süddeutsche Zeitung]

Tesla ist in Deutschland aus der Liste aus der Liste der förderfähigen Fahrzeuge für einen Umweltbonus von bis zu 4.000 Euro gefallen. Das Geld gibt es aber nur für Modelle, die in Basisausstattung weniger als 60.000 Euro kosten – aber Tesla hat wohl ein Modell eingereicht, das es in dieser Form gar nicht am Markt gibt. [Mehr bei Spiegel Online]

Cruise, die GM-Abteilung für selbstfahrende Autos, über deren Probefahrten wir bereits gestern berichtet haben, hat einen Top-Ingenieur von Uber als CTO angeworben. AG Gangadhar hat bereits im September bei Cruise angeheuert. [Mehr bei recode]

 

Und am meisten interessiert haben euch gestern bei uns die Hintergründe zu Instafreight. Das Unternehmen mit Rocket-Internet-Beteiligung versucht die Frachtlogistik zu digitalisieren und Spediteure besser mit Auftraggebern zu vernetzen. Die Speditions-Plattform hat in einer Series-A-Finanzierung acht Millionen Euro eingesammelt. [Mehr bei NGIN Mobility]

Foto: Jim Grossmann/Wikimedia (zeigt den Launch einer Falcon 9 Rakete von SpaceX im Oktober 2012)

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