News der Nacht: Uber hat Datenleck zu 57 Millionen Kunden verschwiegen

Der Verantwortliche musste bereits gehen. Darüber hinaus: Ryanair und die Gewerkschaften sowie die neuen Reifen der Nasa für Missionen im All.

Die Top-Themen

Uber kommt aus den Negativschlagzeilen einfach nicht heraus. Jetzt wurde bekannt, dass Hacker bereits vor einem Jahr an Daten von 57 Millionen Kunden und Fahrern gelangt sind – und dass das Unternehmen diese Tatsache verschweigen wollte. Außerdem hat der Ridesharing-Dienst an die Hacker 100.000 Dollar Lösegeld bezahlt. Der damals zuständige Chief Security Officer ist inzwischen gefeuert. Dennoch beginnt nun der Staatsanwalt des Staates New York mit den Ermittlungen. Und in Colorado muss das Unternehmen 8,9 Millionen Dollar bezahlen, weil es neue Fahrer nicht gründlich genug geprüft hat und so beispielsweise frühere Inhaftierte für das Unternehmen anfingen zu fahren. [Mehr bei New York Times, TechCrunch (Staatsanwalt) und CNET (Colorado)]

Unsere besondere Story heute ist ein Blick hinter die Kulissen von Nextbike. Rund 2.000 Fahrräder hat das vom Land Berlin subventionierte Unternehmen bereits in der Hauptstadt verteilt – nicht alle sind davon begeistert. Wir haben einen Servicemitarbeiter bei seiner Arbeit begleitet. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst?

NASA hat für künftige Missionen, beispielsweise auf den Mars, eine neue Art Reifen vorgestellt. Diese sehen wie eine Metall-Kettenstruktur aus und können je nach Untergrund selbstständig flexibler ihre Form verändern. [Mehr bei CNET]

Ryanair erlebt nun auch in Irland, dass sich einige Mitarbeiter stärker organisieren wollen. Auch im Heimatmarkt wollen sie Gewerkschaften bilden, die künftig Arbeitsbedingungen mit dem Billigpionier verhandeln sollen. [Mehr bei Skift]

McKinsey findet, dass deutsche Autohersteller zu wenig in Startups investieren. Nur sechs Prozent von neuen Unternehmen im Bereich Mobilität würden von etablierten Autobauern finanziert, stellt eine Studie des Beratungsunternehmens fest. [Mehr bei mobility mag]

Apple-Mitarbeiter haben ein Papier zur internen Forschung an selbstfahrenden Autos veröffentlicht. Demnach schlagen Wissenschaftler des notorisch geheimniskrämerischen Unternehmens eine neuartige Software-Lösung zur Erkennung dreidimensionaler Objekte vor. [Mehr bei Automotive News]

Am meisten interessiert hat euch gestern bei uns der Artikel über den Start des weltgrößten Bikesharing-Unternehmens mobike in Berlin. 700 Fahrräder will das Unternehmen in der Hauptstadt auf die Straßen bringen – insgesamt ist man schon mit sieben Millionen Rädern in über 200 Städten aktiv. [Mehr bei NGIN Mobility]

Bild: Hemant Mishra/Mint via Getty Images

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