News der Nacht: Uber soll spioniert und bestochen haben

Das geht aus einer Erklärung eines früheren Managers im Rechtsstreit mit Alphabets Waymo hervor. Außerdem: Toyota will bei E-Autos aufholen und Tesla verbietet Taxen an den Superchargern.

Die Top-Themen

Uber und Waymo sind in ihrem bis zu 1,86 Milliarden Dollar schweren Rechtstreit ein großes Stück vorangekommen: Am Wochenende wurde der 37-seitige „Jacobs letter“ eines früheren Uber-Mitarbeiters veröffentlicht. Darin beschuldigt er sein Ex-Unternehmen eine eigene Abteilung unterhalten zu haben, die für Betriebsspionage, Bestechung ausländischer Regierungen und illegale Überwachungsaktivitäten zuständig war. Neben automatischer Überwachung soll das Unternehmen unter anderem auch Wanzen eingesetzt haben. Der Name geht zurück auf Richard Jacobs, der bis April bei Uber die Abteilung Business Intelligence geleitet hat. Uber erklärte, dass noch nicht gesagt werden könne, wie viel an den Vorwürfen dran sei, dass aber die erwähnten Prozesse inzwischen abgeschafft wurden. [Mehr bei TechCrunch, Brief bei recode]

In unserer besonderen Story heute berichten wir über Navina Pernsteiner. Die Gründerin von Sono Motors ist Quereinsteigerin in der Mobilitätsbranche und arbeitet in ihrem Unternehmen an einem E-Auto, das sich über Solarzellen selbst auflädt. Einen Prototyp gibt es bereits. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Toyota will eine E-Auto-Offensive starten und kündigt für die frühen 2020er-Jahre zehn Modelle an. Bis 2025 soll es dann für jedes reguläre Modell auch eine E-Variante geben. Aktuell hat der japanische Hersteller kein E-Fahrzeug im Portfolio. [Mehr bei Automotive News]

Tesla hat eine „Fair Use“-Policy für das hauseigene Supercharger Network vorgestellt. Demnach haben kommerziell genutzte Tesla, beispielsweise für Taxen, künftig keinen Zugang mehr zu den Schnellladestationen. [Mehr bei electrek]

E-Autos in den USA bekommen auch laut dem aktuellen Steuerplänen der Republikaner weiter ordentliche Steuernachlässe: Der Freitagnachmittag vorgestellte aktuelle Entwurf der Steuerreform sieht weiter 7.500 Dollar Abschreibungskosten für ein E-Auto vor. [Mehr bei Automotive News]

Tmsuk hat sein neues Rollstuhlmodell präsentiert, auf dem die Besitzer Huckepack aufsitzen. Sie sitzen nach vorne gebeugt, können im Haus vieles einfacher erreichen und leichter auf- und absteigen. Das Modell kostet in Japan umgerechnet rund 7.200 Euro. [Mehr bei engadget]

 

Und besonders interessiert hat euch am Wochenende bei uns das Porträt von Carsten Breitenbach. Der frühere Entwicklungsleiter des BMW i8 will jetzt mit seinem Startup Byton das Auto neu erfinden. Chinesisches Geld und Gründermentalität sollen bei dem ambitionierten Plan helfen. [Mehr bei NGIN Mobility]

Foto: Getty Images/Gueffroy van der Hasselt                   

 

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