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Opel könnte an Peugeot verkauft werden

Opel in Schieflage: Übernimmt jetzt der französische Konkurrent?

General Motors will die verlustreiche Marke Opel loswerden und verhandelt mit Peugeot. Schon in wenigen Tagen könnten die Verträge unterschrieben werden.

Seit Jahren schreibt Opel rote Zahlen. Nun versucht sich der US-amerikanische Mutterkonzern General Motors von der Last zu entledigen. Wie das Handelsblatt berichtet, soll Opel an den französischen Konkurrenten Peugeot verkauft werden. Die Gespräche sollen bereits weit fortgeschritten sein. Ein Vertrag könnte bereits in wenigen Tagen unterzeichnet werden.

Gegenüber dem Handelsblatt bestätigte ein Peugeot-Sprecher die Gespräche mit dem US-Autobauer. „Im Rahmen unserer Gespräche über eine Ausweitung der Kooperation reden wir auch über den Kauf von Opel“, so der Sprecher. „Noch ist aber nichts vereinbart.“ Opel selbst wollte den möglichen Verkauf nicht kommentieren.

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Erst im vergangenen Jahr hatte GM seine Elektro-Offensive in den USA gestartet und ankündigt, den Opel Ampera-e in Michigen produzieren zu lassen – das Fahrzeug wurde zuvor in Rüsselsheim entwickelt. Rund 260 Millionen Dollar habe GM in den letztem zwei Jahren in das US-Werk investiert, schreibt die Wirtschaftswoche. 160 Millionen davon seien allein im vergangenen Jahr in neue Werkzeuge für die E-Autos geflossen. Ob die Produktion bei einem möglichen Verkauf an Peugeot weiterläuft oder verlegt wird, ist derzeit ungewiss.

Opel ist seit fast 90 Jahren im Besitz von General Motors. Sanierungsversuche in den letzten Jahren schlugen jedoch fehl. Vor einer Woche meldete General Motors operative Verluste von 241 Millionen Euro für seine Europatöchter.

Bild: Getty Images /Daniel Roland

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