80 Prozent in 15 Minuten – Porsche baut Schnellladesäulen in Berlin auf

Damit die Kundschaft den Umstieg aufs E-Auto mitmacht, will Porsche schon jetzt seinen neuen Ladestandard etablieren. Die ersten Säulen gehen im Herbst ans Netz.

Wenn es nach Sportwagenhersteller Porsche geht, sind die Zeiten des langsamen Ladens bald vorbei. Schon in diesem Herbst sollen die ersten Schnellladesäulen in den normalen Betrieb genommen werden, wie der Autobauer bekannt gab. Kompatible E-Autos können hierüber innerhalb von 15 Minuten bis zu 80 Prozent des Akkus wieder aufladen, verspricht der Autobauer. Das neue Porsche-Zentrum in Berlin-Adlershof hat die ersten beiden Ladepunkte erhalten. Dahinter steckt eine 800-Volt-Schnellladetechnik auf CCS-Basis. Bisher arbeiten Schnellladesysteme überwiegend mit 400 Volt. Porsche übertrumpft damit sogar den Supercharger von Tesla.

Bis zum geplanten Start des ersten elektrischen Porsche Mission E im Jahr 2019 sollen weitere Ladesäulen deutschlandweit aufgestellt werden. Porsche-Chef Jens Puttfarcken erwägt, alle Porsche-Niederlassungen mit den neuen Ladesäulen auszurüste, wie er gegenüber dem Magazin Electrive sagte. Auch die anderen deutschen Autobauer wollen hierzulande den Aufbau eines Schnellladenetzes vorantreiben. VW, BMW und Daimler planen den Aufbau von Schnellladern entlang der wichtigen Verkehrsrouten – ähnlich wie es Tesla bereits mit seinen Superchargern getan hat.

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Bis 2023 soll die Hälfte aller vom Band laufenden Porsche-Fahrzeuge elektrisch fahren. Hierzu hatte der Sportwagenhersteller kürzlich einen konkreten Plan vorgestellt. Der Mission E soll 2019 den Anfang machen. Darauf werde ein elektrisches SUV-Coupé folgen, heißt es von Porsche. Neben den Schnellladesäulen arbeitet Porsche laut Medienberichten auch an Lösungen zur Induktionsladung während der Fahrt.

Bild: Getty Images /ODD ANDERSEN

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