SoftBank will in Auto1 investieren – und ein neuer Aufsichtsrat

Laut einem Medienbericht könnte das Berliner Unicorn bald das nächste Riesen-Funding einsammeln. Außerdem bekommt das Startup einen prominenten Aufsichtsrat.

Mit einer Bewertung von 2,5 Milliarden Euro ist das Berliner Unicorn Auto1 längst auf dem internationalem Parkett angekommen. Nun steht offenbar das nächste Rieseninvestment an: Dieses Mal aus dem SoftBank Group Vision Fund, berichtet Bloomberg. Es wäre die erste größere Beteiligung des japanischen Tech-Unternehmens an einem deutschen Startup.

Der Fonds umfasst rund 93 Milliarden Dollar. 100 Millionen Euro könnten daraus in das Gebrauchtwagen-Startup fließen, heißt es in dem Medienbericht mit Berufung auf einen Branchenkenner. Die Bewertung soll über den 2,5 Milliarden der letzten Runde liegen, schreibt die Wirtschaftszeitung.

SoftBank hat sich zuletzt als Lead-Investor an der 250-Millionen-Runde von Slack beteiligt. Auch WeWork gehört zu den Assets der Japaner. Über einen großen Einstieg bei Uber wird aktuell noch verhandelt.

Update vom 07.11.2017: Gerhard Cromme, scheidender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Siemens AG, wird nach Informationen des Manager Magazins neuer Aufsichtsrat von Auto1. Cromme war bereits als CEO für Thyssenkrupp tätig. Das Berliner Startup bestätigte die Personalie gegenüber dem Medium, äußerte sich aber nicht zu einem möglichen Börsengang.

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Erst im Frühjahr dieses Jahres hat die Auto1 Group 360 Millionen Euro eingesammelt, darunter von Target Global und Baillie Gifford. Das Berliner Unternehmen, das unter anderem den Gebrauchtwagenhändler Wirkaufendeinauto.de betreibt, wird bereits als möglicher Börsenkandidat angesehen. Bislang bestreiten die Gründer jedoch die IPO-Gerüchte.

Bild: Tomohiro Ohsumi/Getty Images; Der Artikel erschien zuerst am 6.11.2017 um 17:54 Uhr.

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