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Japanischer Tech-Konzern will Milliarden-Anteil an Uber übernehmen

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Ein japanischer Tech-Konzern will einen Multi-Milliarden-Anteil an Uber übernehmen. Bei der Konkurrenz haben sich die Japaner allerdings auch schon eingekauft.

Uber könnte einen neuen Großinvestor bekommen. Laut eines Berichts des Wall Street Journal will der japanische Telekommunikations- und Medienkonzern Softbank bei Uber einsteigen. Das Wall Street Journal beruft sich dabei auf Insiderquellen.

Demnach soll Softbank mit Uber im Gespräch sein, um einen „Multi-Milliarden-Dollar”-Anteil zu übernehmen. Uber und Softbank wollten sich bisher nicht zu einem möglichen Deal äußern.

Erst gestern hatte Softbank zusammen mit Chinas Didi Chuxing zwei Milliarden Dollar in den Singapurer Uber-Konkurrenten Grab investiert. Daneben ist Softbank auch bei Didi Chuxing und Indiens Ola eingestiegen.

Strategische Deals mit den südostasiatischen Konkurrenten?

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Didi Chuxing, Ola und Grab gelten als Ubers schärfste Konkurrenten in Südostasien, wo das Taxi-Unternehmen derzeit versucht, aggressiv Marktanteile zu erobern. In China hat sich Uber mit Didi Chuxing zusammengeschlossen. Nach einem Investment des japanischen Tech-Konzerns wäre es möglich, dass Uber ähnliche Deals nun auch mit Grab und Ola eingeht. 

Allerdings spielen die ostasiatischen Fahrdienstvermittler nicht alle in der gleichen Liga wie das Vorbild aus Kalifornien: Während Uber mit bis zu 69 Milliarden Dollar bewertet wird, kommt Grab lediglich auf sechs Milliarden Dollar. Die Chinesen erreichen mit Didi Chuxing dagegen bereits eine Bewertung von 50 Milliarden Dollar. 

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Die Gespräche zwischen Softbank und Uber sollen laut Wall Street Journal noch in einem frühen Stadium sein. Zudem soll ein Investment erst abgeschlossen werden, wenn Uber seinen Chefposten neu besetzt hat – was noch Wochen dauern könnte. Mitgründer Travis Kalanick musste kürzlich wegen Sexismus- und Diskriminierungsvorwürfen gegen Uber-Mitarbeiter seinen Hut nehmen. Auch einige andere Topmanager mussten in diesem Zuge das Unternehmen verlassen. 

Bild: Getty Images / STR

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