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Wieso die Deutsche Bahn in das Taxi-Startup Talixo investiert

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Die Bahn finanziert eine Berliner Taxi-Buchungsplattform für Geschäftskunden. Was steckt hinter dem Investment in Talixo?

Die Deutsche Bahn investiert in das Berliner Taxi-Startup Talixo, zusammen mit Altinvestoren wie dem Schweizer Baumaschinenhersteller Amman. Insgesamt beläuft sich das Investment auf einen hohen siebenstelligen Betrag, heißt es von der Deutschen Bahn. Über Talixo können Taxis und Limousinen gebucht werden, außerdem bietet die Online-Plattform einen Ridesharing-Dienst für Geschäftskunden an.

„Wir wollen die Schiene mit weiteren Mobilitätsangeboten verknüpfen“, sagt Manuel Gerres, Geschäftsführer von DB Digital Ventures, der Startup-Unit der Deutschen Bahn, gegenüber Gründerszene. Mithilfe von Technologien wie der von Talixo könne die Bahn auch den Rest des Weges abdecken, die sogenannte First und Last Mile. Dabei soll es vor allem um den B2B-Bereich gehen: „Wir möchten die Technologie zunächst in Form eines Piloten für unsere eigenen Mitarbeiter testen“, erklärt Gerres. Später sollen dann auch Geschäftskunden Taxis zum und vom Zug buchen können. Die Deutsche Bahn wird dazu laut Gerres voraussichtlich eine Partnerschaft mit Talixo eingehen und den Service unter dem Namen des Startups anbieten. Über Angebote im B2C-Bereich habe man sich hingegen bislang noch keine Gedanken gemacht.

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Talixo, das 2012 vom ehemaligen BCG-Berater Sebastian Kleinau gegründet wurde, will das Investment laut t3n dazu nutzen, in die USA und nach Asien zu expandieren. Nach eigenen Angaben ist das Startup derzeit in 748 Städten in insgesamt 95 Ländern aktiv. Der Service lässt sich in Online-Buchungssysteme wie Concur oder Onesto integrieren und ermöglicht durch lokale Tarifvereinbarungen mit Taxianbietern und die Vorbuchung von Fahrten Rabatte für Geschäftskunden.

Ein Wettbewerber ist das Berliner Startup Blacklane (Platz 35 des Gründerszene-Rankings 2016), in das unter anderem Daimler und der Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer investiert haben. Der Limousinenservice ist nach eigenen Angaben in 250 Städten weltweit aktiv und expandierte zuletzt in 64 Metropolen im asiatisch-pazifischen Raum.

Bild: Talixo

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