Die irre Woche des Tesla-Gründers Elon Musk

Knapp 90 Stunden arbeitet der Serien-Gründer wöchentlich. Doch auch Familie und Dating sollen nicht zu kurz kommen. Der Wochenplan des Elon Musk.

Zwei Multi-Milliarden-Dollar-Firmen, Tagträume von einem Trip zum Mars, abends ein romantisches Dinner – und dann kümmert sich Elon Musk noch um seine fünf Söhne. Entspannt klingt das Pensum des Tech-Milliardärs nicht gerade. Wie bekommt er also alles hin?

Mit regelmäßigem Schlaf, viel Cola und Auszeiten – zum Beispiel zockt Musk Videospiele am PC oder hört Musik – schreibt das US-Medium Quartz in einem aktuellen Artikel. So sieht demnach eine typische Arbeitswoche des Seriengründers aus:

Wenig überraschend steht in puncto Arbeit der Elektroauto-Hersteller Tesla an erster Stelle. Dort arbeitet Musk etwa 42 Stunden die Woche. Weitere 40 Stunden widmet er seiner Raumfahrtfirma SpaceX. Für seine neue Boring Company, die Autotunnel unter Los Angeles bauen will, wendet Musk hingegen nur zwei Stunden wöchentlich auf. Auch für seine beiden Organisationen zur Erforschung künstlicher Intelligenz nimmt Musk sich wöchentlich vergleichsweise weniger Zeit: etwa sieben Stunden.

Insgesamt arbeitet der Seriengründer pro Woche also etwa 90 Stunden. Das entspricht knapp dreizehn Stunden täglich – oder einem Arbeitstag von neun bis mindestens 22 Uhr, an sieben von sieben Wochentagen, ohne Pausen.

Viel Zeit für Schlaf bleibt da nicht. Für ihn seien rund sechs Stunden ausreichend, sagte Musk im Jahr 2013 in einem Interview im San Jose’s Computer History Museum. Ohne Aufputschmittel geht das dann aber doch nicht: Bis zu acht Dosen Cola Light und mehrere Tassen Kaffee trinke er pro Tag. Allerdings habe er seinen Koffein-Konsum nach eigenen Angaben mittlerweile eingeschränkt – und sei auf koffein- und zuckerfreie Cola umgestiegen, zitiert ihn Inc.

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Wie viel Zeit bleibt da tatsächlich für die Familie übrig? Ganz klar ist das nicht. Musk hat fünf Söhne aus seiner ersten Ehe mit der kanadischen Schriftstellerin Justine Musk: Zwillinge, die 2004 geboren wurden, und Drillinge, die zwei Jahre später auf die Welt kamen. Musk sagt von sich selbst: Er sei ein guter Vater, die Kinder seien die Hälfte der Woche bei ihm. Er nehme sie auch mit, wenn er mal die Stadt verlasse, zitiert ihn sein Biograf Ashlee Vance. Jedes Jahr mache die Familie außerdem gemeinsam einen Camping-Ausflug. Wie das alles funktioniert? Vermutlich mit Multitasking. Musk: „Ich kann Zeit mit meinen Kindern verbringen und gleichzeitig arbeiten. [...] Wenn ich das nicht täte, bekäme ich meinen Job nicht hin.“

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Neben Arbeit und Familie soll die Liebe im Leben des Silicon-Valley-Stars nicht zu kurz kommen. Bislang prägte sie ein ständiges Auf und Ab: Nach Musks erster Ehe heiratete der Unternehmer 2010 die Schauspielerin Talulah Riley, ließ sich zwei Jahre später von ihr scheiden, nur um 2013 dann erneut Riley zu heiraten. Im November 2016 folgte die zweite Scheidung. Heute schaufelt sich Musk bis zu zehn Stunden die Woche in seinem durchgetakteten Leben fürs Dating frei, wie aus einer Biografie hervorgeht. Seit einigen Monaten trifft der Tech-Pionier jetzt die Schauspielerin Amber Heard. Nur gut, dass Heard selbst eine viel beschäftigte Frau ist.

Bild: Getty Images /  ODD ANDERSEN

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