Uber-Chef tritt auf Druck von Investoren ab – die Highlights der Woche

Travis Kalanick legt Chefposten nieder, Car2Ad will Geld mit parkenden Autos verdienen und Volvo sagt Tesla den Kampf an.

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nach der Skandalserie tritt der Uber-Chef endgültig ab. Der Druck der Investoren war zu groß, die Vorwürfe zu belastend. Das mit 68 Milliarden US-Dollar bewertete Unternehmen hatte wiederholt mit Mitarbeiterbeschwerden zu kämpfen: sexuelle Belästigung, Betrugsvorwürfe und Chauvinismus. Der Rücktritt von Travis Kalanick könnte ein Warnschuss für die Tech-Branche sein.

Die wichtigsten Geschichten der vergangenen Tage im Überblick.

Wie dieser Gründer mit parkenden Autos Geld verdienen will: Car2Ad schickt auf dem Autodach montierte Online-Werbebanner auf die Straße. Diese können je nach Standort des Fahrzeugs online variabel bespielt werden. Gründer Valentin Jahn erklärt im Interview, warum das für Carsharing-Anbieter interessant sei.

Warum dieses Mobility-Startup nach Berlin umgezogen ist: Investoren, Kunden und ein Netzwerk – in London hatte Gründer Balázs Szabó alles. Trotzdem zog er nach dem Brexit mit seinem Startup nach Berlin. Sein Unternehmen Konetik bietet ein Flottenmanagement für E-Autos.

Volvo sagt Tesla den Kampf an: Der schwedische Autobauer will eine eigene Marke für hochleistungsstarke Elektroautos aufbauen. Damit will das Unternehmen vor allem den E-Autobauer aus dem Silicon Valley angreifen.

Berliner Startup Packator sammelt zwei Millionen ein: Das frische Geld stammt unter anderem von Milliardär Horst Julius Pudwill, der auch in Hertha BSC investiert ist. Nach Deutschland will der Kurierdienst den asiatischen Markt ins Visier nehmen.

Das war’s für diese Woche – kommenden Donnerstag liest Du hier wieder von uns.

Bild: Getty Images / VCG

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