Schlappe vor Gericht: UberPop als Taxidienst eingestuft

Das ursprüngliche Geschäftsmodell ist in Europa am Ende: Die Fahrer des Mobilitätsdienstes benötigen künftig eine Lizenz, entschied der EuGH.

Uber muss sich in Europa endgültig von seinem ursprünglichen Geschäftsmodell verabschieden. Der Fahrdienst darf Privatleute nicht mehr als Chauffeure vermitteln, wie der Europäische Gerichtshof am heutigen Mittwoch entschied. 

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Ein solcher Dienst, der bei Uber unter den Namen UberPop firmiert, sei als Verkehrsleistung einzustufen, heißt es in dem Urteil. Dementsprechend müssten die Fahrer über eine entsprechende Lizenz verfügen. Damit ist der Service dem klassischen Taxidienst rechtlich gleichgestellt.

Die Entscheidung geht auf die Klage eines spanischen Taxiverbandes zurück. Dieser bemängelt, dass Uber-Fahrer viel weniger strengen Auflagen ausgesetzt seien als lizenzierte Taxifahrer.

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Schon vor dem Urteil hatte Uber UberPop in Europa weitestgehend eingestellt. Derzeit arbeitet das von Skandalen erschütterte Unternehmen in Europa mit Taxidiensten und lizensierten Fahrern zusammen, so auch in Deutschland.

Bild: Getty Images / Aurelien Meunier

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