Ubers möglicher Milliardendeal mit Softbank hängt auch von Lyft ab

Der Weg für weitere Milliarden ist frei. Doch damit der japanische VC Softbank sich an Uber und nicht am Konkurrenten Lyft beteiligt, hängt von zwei Bedingungen ab.

Erst vor wenigen Tagen musste Uber einräumen, vorerst weiter Verluste zu schreiben. Die Verhandlungen über ein Milliardeninvestment von Softbank zogen sich länger hin als geplant, der Deal schien auf der Kippe zu stehen. Jetzt aber gibt es Fortschritte: Mehrerer Insider berichten, dass sich die streitenden Aufsichtsräte geeinigt und darüber hinaus eine Lösung für den Rechtsstreit zwischen dem Uber-Investor Benchmark und dem Gründer und ehemaligen CEO Travis Kalanick gefunden haben. Der Weg für das Investment, bei dem bis zu zehn Milliarden US-Dollar fließen könnten, sei nun frei, heißt es in einem Medienbericht.

Auf einer Pressekonferenz hatte der japanische VC jedoch angedeutet, dass die Milliarden auch in den Konkurrenten Lyft fließen könnten. Erst kürzlich hatte Alphabet eine Milliarde US-Dollar in den Wettbewerber investiert. Die Entscheidung könnte von den Konditionen abhängen: Eine Beteiligung an Uber hänge davon ab, ob Softbank zu einer niedrigeren Bewertung investieren kann. Die derzeitige Unternehmensbewertung beläuft sich auf etwa 70 Milliarden. Die Japaner fordern außerdem mehr Sitze im Verwaltungsrat, wogegen sich Kalanick bislang sperrt.

Bild: Smith Collection/Gado / Getty; Mitarbeit von Marco Weimer

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