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Volkswagen übernimmt kanadischen Bezahldienst fürs Parken

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PayByPhone wird bereits von 12,5 Millionen Menschen genutzt. Nach 15 Jahren ist Volkswagen nun der neue Inhaber. In Deutschland gibt es den Service noch nicht.

Der Autokonzern Volkswagen hat den kanadischen Bezahldienst PayByPhone geschluckt, berichten US-Medien. Demnach werde das 2001 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Seattle nun zur VW-Tochter Financial Services gehören. Über die Höhe des Kaufpreises ist bisher nichts bekannt.

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Der Bezahlservice fürs Parken ist bislang in 300 Städten verfügbar, darunter in Kanada, den USA, Australien, Großbritannien und Frankreich, so das Unternehmen. In Deutschland ist PayByPhone bisher nicht aktiv. Derzeit sollen 12,5 Millionen Kunden via Handy oder Smartphone-App den Service nutzen und 60 Millionen Transaktionen jährlich tätigen. Statt Münzen in die Parkuhr zu werfen, können PayByPhone-Nutzer über das Smartphone abrechnen. Im Jahr werde damit ein Umsatzvolumen von 300 Millionen US-Dollar generiert, heißt es bei Geekwire. Für das Unternehmen sind weltweit rund 100 Mitarbeiter beschäftigt.

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Bereits 2015 hatte die VW-Tochter die Mehrheit am Mobilitätsdienstleister Sunhill Technologies erworben. Das Unternehmen bietet ebenfalls ein Bezahlverfahren mit dem Smartphone. Beide Zukäufe sind Teil der neuen VW-Strategie. Der Automobilhersteller will sich zum Mobilitätsanbieter wandeln. Von daher ist es verwunderlich, dass der Bezahldienst PayByPhone nicht zur Marke Moia gehören wird, die sich gerade Mobilitäts-Services auf die Fahnen geschrieben hat.

Update (12:02 Uhr): PayByPhone werde vorerst unabhängig von Moia bleiben, sagte ein Pressesprecher von Financial Services zu NGIN Mobility und Gründerszene. Die neue VW-Tochter habe mit Ridehailing und dem Shuttle-Service einen anderen Schwerpunkt, weshalb eine Parking-App nicht ins Portfolio passe. Zudem werde PayByPhone nicht in Deutschland starten, sondern sei für den internationalen Markt vorgesehen. Hierzulande setze Financial Services von Volkswagen auf den Mobilitätsdienstleister Sunhill.

Bild: Getty Images / Robert Nickelsberg / Kontributor; Dieser Artikel wurde nachträglich angepasst und ist am 28.12.2016 um 11:06 Uhr erschienen.

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