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4,1 Millionen, um Autos und Robotern das Sehen beizubringen

Project A und weitere Geldgeber investieren in das Münchner Startup Artisense und seine KI-gestützte Lösung für maschinelles Sehen.

Das Münchner Computer-Vision-Startup Artisense hat eine Seed-Finanzierungsrunde über 4,1 Millionen Euro abgeschlossen. Beteiligt waren die VCs Vito Ventures aus München und Project A aus Berlin sowie der Business Angel Chris Hitchen.

Mit dem zusätzlichen Kapital will Artisense sein Team in München, dem kalifornischen Palo Alto und Tokio ausbauen. Außerdem sollen die Software des Unternehmens weiterentwickelt und Partnerschaften mit Unternehmen wie Airbus vertieft werden. Seit 2017 ist das Startup Teil des „BizLab“ des Luftfahrtkonzerns.

Artisense hat Algorithmen entwickelt, mit denen sich Videobilder in 3D-Karten übersetzen lassen. Mit ihrer Hilfe sollen sich etwa autonome Autos oder Roboter selbstständig in ihrer Umgebung zurechtfinden können. „Fehleranfällige Technologien wie LiDAR und GPS werden nicht benötigt“, könnten aber ergänzend eingesetzt werden, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Das Startup wurde 2015 von CEO Andrej Kulikov gegründet, als Spin-off des Lehrstuhls von Daniel Cremers von der Technischen Universität München. Der Experte für mathematischen Bildverarbeitung und Mustererkennung ist Chief Scientific Officer von Artisense.

Bild: Artisense

 

 

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