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22 Technologie-Startups wollen mit Airbus abheben

Der Startup-Accelerator des zweitgrößten Flugzeugbauers der Welt geht in eine neue Runde. Mehr als 700 Teams hatten sich beworben, darunter auch einige aus Deutschland.

Die Luft- und Raumfahrt bietet als eines der wirtschaftsstärksten Innovationsfelder Startups große Chancen. Zum fünften Mal öffnet der Flugzeugbauer Airbus seinen Accelerator „Bizlab“ an vier Standorten: in Hamburg, Toulouse, Madrid und Bangalore.

Insgesamt 22 Startups konnten sich zu dem sechsmonatigen Programm qualifizieren. Es hatten sich 704 Teams aus 59 Ländern beworben. Das Bizlab versteht sich als globaler Accelerator für Luft- und Raumfahrtunternehmen, bei dem Startups und Airbus-Intrapreneure innovative Ideen umsetzen.

Seit dem Start im Jahr 2015 hat das Bizlab dieses Hybridkonzept genutzt, um 72 Startups und 54 interne Projekte zu unterstützen, die zusammen 23,5 Millionen Euro Kapital eingeworben haben.

Nachhaltigkeit im Vordergrund

Eines der Hauptkriterien bei der Auswahl waren die Synergien zwischen den Startups und der Strategie von Airbus für Nachhaltigkeit, Umwelt und Innovation in den Bereichen Emissionsreduzierung und alternative Antriebstechnologie, additive Fertigung, Datenanalyse, Robotik und intelligenter Schutz und Testsysteme und Künstliche Intelligenz. Darunter ist etwa Optivector aus Israel, das geräuscharme Rotoren für Flugtaxis bauen will. Lenai Space aus Spanien entwickelt Antriebe für Kleinstsatelliten und Hysilabs neuartige Transportsysteme für Wasserstoff.

Diese Startups gehen bei Airbus im Campus Hamburg an den Start:

  • Blackout Technologies (Deutschland) bietet eine Plattform für die Schulung von digitalen Assistenten für Künstliche Intelligenz.
  • Dyphox (Deutschland) entwickelt und vertreibt antimikrobielle Beschichtungen für klinische und industrielle Anwendungen.
  • Msquare (Deutschland) ist auf flexible Induktionsspulen spezialisiert, die Heizlösungen für die Reparatur und Herstellung von faserverstärkten Materialien anbieten.
  • Reliable Realtime Radio Communications (Deutschland) ermöglicht die Integration von leistungsstarker Funktechnologie für zeitkritische Anwendungen in Echtzeit.
  • Xarion (Österreich) verwendet ein optisches Mikrofon zur Messung von Schall ohne bewegliche Teile, um Maschinen berührungslos und zerstörungsfrei zu prüfen und Montage oder Reparaturen zu kontrollieren.
  • Valispace (Deutschland) ist eine Kommunkationssoftware, mit der Ingenieure komplexere Hardwareprodukte entwickeln können.

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Bild: Airbus

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