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Auto-Abo: Millionen für das Münchner Startup Cluno

Ein Abo-Modell für Autos: Für diese Idee hat das Münchner Startup nun sieben Millionen von prominenten Investoren eingesammelt. Die Gründer sind keine Newcomer in der Szene.

Auto-Abos sind in der Mobility-Branche populär. Mercedes macht es, Daimler auch. Statt Autos kaufen oder leasen zu müssen, können Kunden sie monatlich mieten – und dann später gegen ein anderes Modell eintauschen.

Auf ein ähnliches Konzept setzt das Münchner Startup Cluno, das jetzt Millionen einsammeln konnte. Prominente Investoren wie der Münchner Fonds Acton Capital Partners und Alt-Investor VC Atlantic Labs aus Berlin haben insgesamt sieben Millionen Euro in das Startup gesteckt, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht.

Das Mobility-Startup bietet 24 Modelle an, vor allem von Klein- und Mittelklassewagen von Herstellern wie Audi, Renault und Volkswagen. Das günstigste Modell ist laut Unternehmenswebsite ein Opel Corsa für 259 Euro monatlich, für einen VW Golf zahlen Autofahrer monatlich 429 Euro, ein Audi A4 Avant Sport kostet mit 679 Euro entsprechend mehr. Wartung und Versicherung sind inklusive, die Kosten für die Tankfüllung kommen obendrauf. Die Mindestlaufzeit für die Verträge beträgt ein halbes Jahr, innerhalb von drei Monaten können Kunden auf ein anderes Auto-Modell wechseln.

Bereits das zweite Startup für die Gründer

Von dem neuen Kapital wollen die Gründer zusätzliche Mitarbeiter anstellen und das Portfolio ausbauen. Die Cluno-Gründer sind keine Startup-Neulinge. Mit Easyautosale.com haben Christina und Nico Polleti sowie Andreas Schuierer schon 2011 einen Marktplatz für Autoverkäufe ins Leben gerufen. Vier Jahre später verkauften sie das Unternehmen an Autoscout24.

Auch andere Mobility-Startups haben den Markt mit neuen Vertriebsmodellen für sich entdeckt. So bietet beispielsweise das in den USA von einem Ex-Manager mitgegründete Startup Fair.com ein sogenanntes Subscription-Modell für Autos an. Zuletzt hatte das mit mehr als einer Milliarde bewertete Startup Ubers Leasing-Sparte übernommen.

Uber verkauft seine Leasing-Sparte an das Startup Fair.com

Uber hat sein verlustreiches Leasing-Geschäft abgestoßen – an das von Ex-BMW-Manager Georg Bauer gegründete US-Startup Fair.com.

Bild: Cluno

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