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Neues Entwicklungszentrum: BMW forscht an autonomen Autos

BMW hat bei München einen Campus eröffnet, auf dem die Technologien für selbstfahrende Fahrzeuge entstehen sollen. Mit an Bord sind prominente Partner wie Intel.

Der Autohersteller BMW hat im bayerischen Unterschleißheim einen Campus eröffnet, auf dem die Technologien für selbstfahrende Fahrzeuge entstehen sollen. Das Unternehmen will innerhalb von wenigen Jahren erste vollvernetzte autonome Serienfahrzeuge auf den Markt bringen — gemeinsam mit Partnern wie Intel.

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Die Eröffnungszeremonie wurde von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich abgehalten, berichtet T3n. Rund 1000 Ingenieure sollen in dem Ort nahe München künftig arbeiten und für BMW und seine Partner Technologien für den Straßenverkehr entwickeln. Selbstfahrende Autos stehen dabei ganz oben auf der Liste von BMW, Intel, Fiat-Chrysler und weiteren beteiligten Unternehmen.

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Im Gegensatz zu den US-Unternehmen wie Uber, bei dem eines der Testfahrzeuge erst kürzlich in einen tödlichen Unfall mit einer Fußgängerin verwickelt war, sieht BMW die Zukunft der selbstfahrenden Autos noch in einiger Ferne: Die Herausforderungen sind laut Fröhlich enorm und es müsse noch viele Testläufe geben. Außerdem fehle noch der gesetzliche Rahmen sowie der Aufbau eines deutschland- und europaweiten 5G-Mobilfunknetzes, denn die Fahrzeuge sollen untereinander und mit Verkehrssystemen in Echtzeit kommunizieren können, um das Unfallrisiko zu senken.

BMW hat sein Entwicklungsbudget für selbstfahrende Autos in diesem Jahr auf sieben Milliarden Euro erhöht. Erste Schritte wie etwa der Einbau von Spurhalteassistenten, Einparkhilfen und Abstandssensoren sind bereits in vielen Serienfahrzeugen eingebaut. Die Hersteller sehen einer Zukunft entgegen, bei der menschliche Fahrer nach und nach immer mehr in den Hintergrund rücken.

Dieser Text erschien zuerst bei Wired.de

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