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Hunderte Millionen für die Wasserstoff-Trucks von Nikola

Kapital aus Europa soll in den USA Brennstoffzellen-Lkws auf die Straße bringen. Eine Millionenrunde von Bosch und anderen stärkt die Firma Nikola gegen den Erzrivalen Tesla.

Der deutsche Elektro- und Zulieferkonzern Bosch hat mindestens 100 Millionen US-Dollar in Nikola Motors investiert. Weitere 250 Millionen Dollar kommen von der europäischen Holding CHN Industrial, die unter anderem hinter den Lkw-Marken Iveco und Steyr steht. Das teilte das US-Startup aus dem US-Bundesstaat Arizona mit.

Insgesamt will das Unternehmen im Rahmen seiner Series-D-Finanzierungsrunde eine Milliarde Dollar einsammeln. Erst im November 2018 hatte Nikola eine C-Runde über 210 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Wie das US-Magazin Forbes schrieb, wurde Gründer Trevor Milton dadurch zum Milliardär.

Das Unternehmen entwickelt elektrisch angetriebene Lkw – Batteriefahrzeuge für mittlere Entfernungen und Wasserstoff-Trucks für den Schwerlastfernverkehr. Dem Unternehmen liegen nach eigenen Angaben 14.000 Vorbestellungen für seine Elektro-Trucks vor.

Nikola und Bosch arbeiten schon länger zusammen: Das Traditionsunternehmen hat maßgeblich am Antriebsstrang und der Fahrzeugelektronik des Nikola Two mitgearbeitet.

Speziell für den europäischen Markt entwickelt das Startup den „Nikola Tre“ mit einer Reichweite zwischen rund 800 und 1.200 Kilometer. Das Betanken des Fahrzeugs mit Wasserstoff soll weniger als 15 Minuten dauern. Größter Konkurrent auf dem US-Markt ist Tesla. Das Unternehmen hat einen sogenannten Semitruck angekündigt, der mit einer Batterieladung 800 Kilometer weit fahren soll

In den Wasserstoff-Trucks von Nikola Motors steckt deutsche Technologie

Der Techologiekonzern Bosch unterstützt kalifornische Gründer bei der Entwicklung der elektrischen Schwerlaster – und tritt damit in den Wettbewerb mit Tesla.

Bild: Nikola

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