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Bericht: Autoindustrie plant Bündnis zum autonomen Fahren

Deutschlands größte Autobauer schließen sich in Sachen selbstfahrende Autos laut einem Bericht zusammen. So wollen sich die Konzerne Doppelarbeit sparen, heißt es.

Die deutschen Autokonzerne und großen Zulieferer planen einem Medienbericht zufolge ein Bündnis in der Entwicklung selbstfahrender Autos. Nicht nur BMW und Daimler, sondern auch Volkswagen, Audi und Porsche sollen an einer Lösung arbeiten, berichtete das Manager Magazin am Mittwoch mit Verweis auf an den Gesprächen Beteiligte.

„Ein Hersteller allein kann das nicht stemmen“, zitierte das Magazin einen hochrangigen VW-Manager. Die Initiative soll auch die großen Zulieferer Bosch, Continental und ZF Friedrichshafen einschließen sowie offen sein für weitere Partner, um nicht mit dem Kartellrecht in Schwierigkeiten zu kommen.

In Branchenkreisen hieß es, eine Zusammenarbeit bei Sensoren zum Beispiel sei sinnvoll. Da die Sicherheitstechnik ohnehin standardisiert werden müsse, könne sich die Branche Doppelarbeit sparen. Ein BMW-Sprecher erklärte, der Autobauer verfolge zusammen mit anderen Herstellern, Zulieferern und Technologieunternehmen eine „nicht-exklusive Plattform“ für das autonome Fahren. Weitere Unternehmen hätten Interesse an einer Zusammenarbeit. Zu Medienspekulationen wolle sich BMW aber nicht äußern. Auch Daimler, Bosch und ZF Friedrichshafen wollten solche Pläne weder bestätigen noch dementieren. Volkswagen war zunächst nicht erreichbar.

Deutsche Startups spielen beim autonomen Fahren kaum eine Rolle

Wenn es um die Entwicklung autonomer Fahrzeuge geht, spielen deutsche Autohersteller weit vorne mit. Nur die Software, das Herz der Roboautos, kommt meist aus den USA.

Bild: Daimler

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