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Dieses Unternehmen bezahlt Dich, wenn Du Falschparker verpetzt

Damit sich Verkehrssünder an die Regeln halten, hat sich eine britische Firma etwas Kurioses ausgedacht. Auf ein ähnliches Prinzip setzt auch ein Berliner Startup.

Falschparker sind ein Ärgernis. Sie blockieren die Straße, hindern im schlimmsten Fall sogar Rettungsfahrzeuge am Durchkommen. Ein britisches Park-Unternehmen setzt jetzt auf die Unterstützung aller, um den Verkehrssündern auf die Schliche zu kommen.
Car Park Management hat eine App entwickelt, i-Ticket. Damit kann jeder zur Politesse werden – und Falschparker anschwärzen, die auf ohne Erlaubnis auf privatem Grundstück parken, wie beispielsweise einem Supermarkt-Parkplatz. Als Belohnung winkt eine Provision: 11,50 Euro gibt's pro beglichenem Knöllchen.

Das Prozedere ist simpel. Einfach die App herunterladen, ein Foto von dem falsch parkenden Auto schießen, das Kennzeichen dazu aufschreiben – und das war's.

Auch Berliner Startup stellt Falschparker an den Pranger

Etwas Ähnliches hat 2013 bereits ein Berliner Startup eingeführt. Über die App Wegeheld können Falschparker fotografiert und an das zuständig Ordnungsamt verpetzt werden, Geld gibt's dafür aber keins. Über 50.000 Mal sei die App bereits heruntergeladen worden, sagt Gründer Strößenreuther gegenüber NGIN Mobility und Gründerszene. Bis zu 2.000 Meldungen gebe es pro Monat.

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Auch die Berliner Bezirke setzten auf selbst erklärte Ordnungserzieher: Wer illegalen Sperrmüll, Falschparker oder kaputte Laternen entdeckt, kann diese anonym mit wenigen Klicks in der App „Ordnungsamt-Online“ anzeigen. Rund 900.000 Euro hat das Projekt insgesamt gekostet.

Bild: Getty Images / The Sydney Morning Herald

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