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EU erlaubt Fusion der Carsharing-Anbieter Car2Go und DriveNow

Spannende Neuigkeiten auf der NGIN Mobility Conference in Berlin: Car2Go erreicht einen Meilenstein und zeigt die Zukunft des Carsharing.

Einen wichtigen Meilenstein hat das Joint Venture der größten deutschen Carsharing-Anbieter Car2Go (Daimler) und Drive Now (BMW) erreicht. Beide Unternehmen wollen ihre Flotten zusammenlegen und geteilte Fahrzeuge gemeinsam anbieten. „Gestern hat die europäische Kartellbehörde die Fusion freigegeben. Jetzt warten wir nur noch auf die Entscheidung der US-Kartellbehörde“, sagte Car2Go-CEO Olivier Reppert, die EU-Kommission bestätigte die Nachricht bereits am Mittwochabend.

Reppert skizzierte als Keynote-Speaker bei der NGIN Mobility Conference in Berlin die Zukunft des Carsharing. „Mit autonomen Fahrzeugen könnten wir auf 50 Prozent unserer Flotte verzichten“, sagte er. Im Jahr 2030 soll die Flotte autonom und elektrisch fahren. Komplett elektrisch ist Car2Go bereits in Madrid, Amsterdam und Stuttgart unterwegs – demnächst auch in Paris.

Künstliche Intelligenz wird im Carsharing an Bedeutung gewinnen. Maschinen können schon heute den ortsbezogenen Bedarf von Fahrzeugen besser voraussagen als Menschen. 10 bis 15 Prozent der Fahrzeuge, berichtete Reppert, müssen im täglichen Geschäft in Gegenden hoher Nachfrage umgesetzt werden.

Carsharing braucht Überzeugungsarbeit

Doch Carsharing braucht noch viel Überzeugungsarbeit. „Viele Menschen haben sich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt“, sagte Reppert. „Wir haben erst zehn Prozent unseres Potenzials erreicht“, glaubt er.

Die Zukunft des autonomen Fahrens und Ridesharing, innovative Fahrzeugkonzepte und die Frage nach der Bedeutung der künstlichen Intelligenz für die Mobilität der Zukunft – diese Themen standen im Mittelpunkt der zweiten NGIN Mobility Conference am Donnerstag in Berlin.

Mehr als 250 Startup-Gründer, Mobilitätsdienstleister und Hardware-Entwickler erörterten das facettenreiche Thema. Eletrisch angetriebene Tretroller des schwedischen Startups Voi, batteriebetriebene Scooter von Unu, sowie der Shuttle-Prototyp des Mobilitätsdienstleisters Moia (Volkswagen) boten den Besuchern einen Blick auf die Fahrzeuge, mit denen Zukunftsmobilität stattfindet.

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Bild: Dominik Tryba

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