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Das steckt hinter dem Klapprad Convercycle

Lastenfahrräder lassen sich schwer rangieren, doch auf normalen Fahrrädern kann man keinen Kasten Wasser transportieren. Dieser Gründer hat ein Rad erfunden, das beides kann.

Ein Fahrrad, das mehr kann – auch Dinge transportieren. Und das dabei kaum größer oder unhandlicher ist als ein normales Zweirad. Das, dachte sich David Maurer-Laube, muss doch möglich sein. Und entwickelte in einem Semesterprojekt an der Hochschule für Grafik und Design das Convercycle.

Das Rad lässt sich durch einfaches Ausklappen des Hinterrads zum Lastenfahrrad umbauen. Damit kann dann, versprechen der Erfinder, auch ein Kasten Wasser transportiert werden. Zusammengeklappt fahre sich das Convercycle aber nicht anders als ein herkömmliches Rad, sagt Maurer-Laube.

Schnell von der Idee überzeugt waren auch die Investoren der Beteiligungsgesellschaft Idea Meets Market. Seitdem ist aus dem Uniprojekt ein echtes Startup geworden. Zusammen mit zwei Kommilitonen will Maurer-Laube das Fahrrad nun vermarkten, auch als E-Bike-Variante. 100.000 Euro hat die Beteiligungsgesellschaft bereits für die Produktion investiert, auf der Crowdfundingplattform Wiwin ist bereits eine Kampagne angekündigt.

Das Potenzial seiner Lösung sieht Maurer-Laube als riesig an: Das Fahrrad im Allgemeinen und Lastenräder im Speziellen könnten seiner Ansicht nach eine wichtige Rolle bei der Mobilität der Zukunft spielen. Schließlich gehe es darum, den Verkehr effizienter zu machen. Deshalb dürfe das Fahrrad nicht mehr nur als Freizeitvehikel angesehen werden, sondern als ernsthafte Alternative für den städtischen Personen- und Warenverkehr.

Davon will Convercycle heute auch die Investoren in der „Höhle der Löwen“ überzeugen, 500.000 Euro hätte Maurer Laube gern, für 15 Prozent seines Unternehmens.

Fahrrad XXL hat sich das Convercicle einmal etwas genauer angesehen:


Bild: Convercycle

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