Trends, Innovationen und Digitales aus dem Mobilitätsbereich

Drei Millionen für Berliner Startup High Mobility

Auf der Plattform können Entwickler Ideen rund um das vernetzte Auto entwickeln. Porsche und BMW hat das Startup schon überzeugt, nun gibt es neues Geld.

Ein Computer auf Rädern. So stellen sich die Hersteller das Auto von morgen vor. Entscheidend dafür ist die Software. Das Berliner Startup High Mobility stellt Entwicklern eine Plattform und Werkzeuge bereit, um ihnen die Software-Entwicklung für vernetzte Fahrzeuge zu erleichtern – sozusagen die Apps für das vernetzte Auto. Für diese Idee hat das Unternehmen mit einem weiteren Büro im estnischen Tallinn nun neues Geld erhalten: Branchenexperte Fabian von Kuenheim und die IBB Beteiligungsgesellschaft aus Berlin haben drei Millionen Euro in das Startup gesteckt. Dabei investieren sie das zweite Mal in High Mobility. Zuletzt hatten die gleichen Investoren im Rahmen der Seed-Runde einen siebenstelligen Betrag an das Unternehmen ausgeschüttet. 

Mit dem neuen Kapital soll die Plattform weiterentwickelt werden und weltweit expandieren, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Im Juli will das Startup eine Version seiner Plattform launchen und neue Hersteller aus der Branche als Kunden gewinnen.

 

Porsche will sich über High-Mobility Gründer-Knowhow holen

Risto Vahtra und CTO Kevin Valdek gründeten das Startup 2013, es sieht sich als Schnittstelle zwischen der weltweiten Entwickler-Community und führenden Automobilherstellern. Derzeit sind nach Angaben des Startups rund 2.000 Entwickler von Connected-Car-Applikationen aus über 50 Ländern auf der Plattform aktiv. 

Das Startup ist in der Szene bereits bekannt. Gemeinsam mit dem Autobauer BMW hat High Mobility ein System entwickelt, über das sich das Auto zusammen mit einer Smartwatch oder einem anderen Wearable per Gestensteuerung öffnen lässt. Die Technik von High Mobility ermöglicht es außerdem, Zugriff auf Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zu erhalten oder auch automatisch auf Kassenautomaten zuzugreifen. 

Mit dem Hersteller Mercedes Benz laufen ebenfalls bereits entsprechende Projekte. Und der Sportwagenhersteller Porsche will sich mithilfe des Startups das Knowhow der Gründerszene ins Haus holen – und hat dazu einen Wettbewerb gestartet. Gemeinsam mit dem Berliner Automotive-Startup hat er eine Umgebung geschaffen, wo Entwickler App-Mockups nutzen und eigene Anwendungen in einem Fahrzeugsimulator virtuell präsentieren können.

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Bild: BMW

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