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Fluxtaxi-Startup findet CSU-Vorschlag zu Landeplatz am Hbf „sinnvoll“

Noch steht aus, ob sich fliegende Taxis tatsächlich einmal durchsetzen. Dennoch will die CSU die bayerische Landeshauptstadt gerüstet sehen – und erhält Zustimmung.

München soll hoch hinaus. In einem Antrag an Dieter Reiter, den Oberbürgermeister der bayerischen Landeshauptstadt, hat die CSU-Fraktion nun gefordert, dass der Hauptbahnhof für Flugtaxis vorbereitet werden soll. Denn der wird sowieso bald durch einen aufwändigen und nicht unumstrittenen Stahl-und-Glas-Neubau ersetzt, der als „das größte Bahnhofsprojekt Europas der nächsten Jahre“ gehandelt wird. Da sei es nur logisch, „eine geeignete Fläche“ für dieses „moderne Beförderungsmittel" einzuplanen, schreibt die CSU.

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Wie die Partei argumentiert, wäre zu erwarten, dass „in wenigen Jahren die Technik so ausgereift ist, dass Flugtaxis für den Personentransport eingesetzt werden können.“ Damit könnten die Politiker eventuell sogar Recht behalten – zumindest in technologischer Hinsicht.

„Die Entwicklung beim Thema Flugtaxis schreitet extrem schnell voran“, sagt Fabien Nestmann vom Startup Volocopter aus Bruchsal, den Machern des gleichnamigen Flugtaxis. „Und im ersten Stadium werden Flugtaxis die wichtigsten Verkehrsknotenpunkte einer Stadt miteinander verbinden, also auch Bahnhöfe. Genau das ist die Definition von integrierter Mobilität, die extrem wichtig ist für Städte, die in Zukunft Bestand haben wollen.“ Daher sei der Vorschlag der CSU durchaus ein „sinnvoller Ansatz.“

Flugtaxis können irgendwann per App bestellt werden

In Gilching bei München arbeitet auch Lilium Aviation an einem Flugtaxi. Der Lilium Jet besteht aus einer Kabine und vier Flügeln, die mit einzelnen Turbinen bestückt sind. Im vergangenen Jahr absolvierte ein Prototyp seinen Jungfernflug. Irgendwann soll sich bei Volocopter und Lilium unkompliziert per App ein Flug buchen lassen, der wenig teurer wäre als eine Fahrt mit einem Taxi.

Aber auch wenn Flugtaxen durchaus keine Science-Fiction mehr sind, gibt es offene Fragen: Unter anderem ob sie sich letztlich sinnig und gewinnbringend in die bestehende Verkehrsinfrastruktur einpassen sollen, ohne zu einer zusätzlichen Lärmbelästigung oder Gefahrenquelle in urbanen Gefilden zu werden. Auch Flugleit-, Genehmigungs- und Versicherungsaspekte sind vielfach noch klärungsbedürftig, wenn sie, wie beispielsweise der Fahrdienstleister Uber propagiert, in wenigen Jahren zum städtischen Alltag gehören sollen.

Bild: Volocopter

Dieser Artikel erschien zuerst bei Wired.de

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