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Alibaba stattet Bikesharing-Startup mit 866 Millionen aus

Der Kampf um die Marktanteile am Bike-Sharing-Markt geht weiter: Nun bekommt Ofo eine neue Millionen-Finanzierung und will weiter expandieren.

Der auch in Europa tätige chinesische Bike-Sharing-Anbieter Ofo hat sich neues Kapital gesichert. 866 Millionen US-Dollar haben Investoren in der jüngsten, vom E-Commerce-Riesen Alibaba angeführten Finanzierungsrunde in das Startup gesteckt, wie TechCrunch zuerst berichtete.

Beteiligt haben sich auch die Haofeng Group, Tianhe Capital and Junli Capital. Laut Ofo handle es sich um die bisher größte Finanzierungsrunde der Branche.

Das Geld soll vor allem in die Expansion fließen, heißt es bei Ofo. Aber auch dazu dienen, im Wettbewerb um den hart umkämpften Leihrad-Markt zu bestehen. Als größter Ofo-Konkurrent gilt Mobike. Beide Unternehmen sind mit mehr als einer Milliarde US-Dollar bewertet und haben in China einen Marktanteil von zusammen etwa 90 Prozent. Mobike wird maßgeblich vom chinesischen Internetkonzern Tencent finanziert, einem der größten Rivalen Alibabas. Beide Anbieter ringen um die Marktführerschaft, was jedoch finanzielle Schwierigkeiten zur Folge habe, berichtet TechCrunch.

Branchenexperten sehen in einer möglichen Funsion der beiden Anbieter eine Möglichkeit, das Ringen um die Marktanteile auf dem überhitzten Bikesharing-Markt zu beenden. Doch sowohl Ofo als auch Mobike haben einem Zusammenschluss laut Medienberichten eine Absage erteilt.

Leihräder stoßen in europäischen Großstädten mitunter auf wenig Gegenliebe. Vor allem in München sorgen die Bikes für Unmut, das Netz ist voll von Beschwerden über die herumliegenden Räder. Ofo hat angekündigt, bald auch in Berlin starten zu wollen.

Gegründet 2014 hat Ofo nach eigenen Angaben derzeit weltweit rund 200 Millionen Nutzer, die täglich rund 23 Millionen Transaktionen durchführen.

Bild: Getty Images / VCG

 

 

 

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