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Flixbus will nach Russland expandieren

Flixmobility plant den Markteintritt in Russland. Dort will das Startup mit ansässigen Busunternehmen kooperieren. Berichte über ein Investment dementiert es indes.

Flixmobility, das Startup hinter Flixbus und Flixtrain, plant eine Expansion nach Russland. Das hatte zunächst die russische Tageszeitung Kommersant vermeldet, inzwischen hat sich Flixmobility gegenüber dem Handelsblatt zu dem Bericht geäußert. „Wir können bestätigen, dass wir in einer frühen Geschäftsaufbauphase sind“, zitiert die Zeitung einen Sprecher des Startups.

Flixmobility schwebt demnach ein Kooperationsmodell mit den bestehenden russischen Busunternehmen vor, landesweit sollen es mehr als 1.300 sein. Das Startup würde den Anbietern garantieren, mindestens 50 Prozent ihrer Sitzplätze zu verkaufen. Außerdem sollen die Busse mit Flixmobility-eigener Soft- und Hardware ausgestattet werden. Im Gegenzug verlangt das Startup 30 Prozent der Einnahmen. Ein ähnliches Modell fährt das Unternehmen auch in Westeuropa.

Wann Flixmobility in Russland startet, ist noch nicht bekannt. Derzeit scheint das Startup dort ein Büro aufzubauen: Auf seiner Website sucht es nach Besetzungen für verschiedene Management-Positionen in Moskau. Eine neue Finanzierungsrunde wird es laut Handelsblatt-Bericht allerdings nicht geben. Das hatte in jüngsten Berichten anders geklungen, Rocket Internet soll demnach über einen Einstieg bei Flixmobility nachgedacht haben.

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Bild: Flixmobility

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