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Flixbus will Drogenkuriere mit Kameras stoppen

Schmuggeln im Fernbus? Europas größter Anbieter will das verhindern und versucht es nun mit Video-Überwachung.

Flixbus testet seit einigen Monaten Kameras im Gepäckbereich und ein neues System zum Einchecken des Gepäcks. Damit will der Fernbusanbieter Drogenkuriere entlarven, wie die Wirtschaftswoche berichtet.

Denn unter den Reisenden befinden sich tatsächlich Fahrgäste, die Drogen mitführen. Vor einem Jahr wurde in Berlin beispielsweise ein Mann mit 35 Kilogramm Marihuana in zwei Reisetaschen erwischt. Marktwert: rund 300.000 Euro. Doch anders als an Flughäfen oder Bahnhöfen ist an den meisten Busbahnhöfen kaum Polizei präsent, die Drogenkuriere abschrecken könnte.

Ein Flixbus-Sprecher forderte laut Wirtschaftswoche deswegen „vermehrte Behördenpräsenz an den Fernbus-Haltestellen“. Das Unternehmen selbst hat für seinen Feldversuch in einzelnen Bussen Kameras und Hinweisschilder auf diese installiert. Mit Gepäckbändchen sollen Koffer, Rucksäcke und Taschen außerdem eindeutiger ihren Besitzern zugeordnet werden. Wie lange der Test laufen soll und ob die Überwachung auf alle Busse ausgeweitet wird, ließ der Anbieter laut Wirtschaftswoche offen.

„Die Idee kam uns durch einen Zufall”

Durch zahlreiche Übernahmen ist Flixbus zum europäischen Player geworden. Hier spricht ein Mitgründer über die Anfänge – und gibt Tipps zur Investorensuche.

Bild: Flixbus

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