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Flixbus kauft Geschäft von Megabus

Das Münchner Fernbusunternehmen möchte seine Position in Europa weiter ausbauen: dafür kauft Flixbus die Liniennetzwerke des britischen Konkurrenten Megabus auf.

Der Münchner Fernbusanbieter Flixbus kauft das Geschäft von Megabus in Kontinentaleuropa auf. Damit übernimmt das deutsche Unternehmen die Liniennetze des britischen Konkurrenten in Deutschland, Italien, Frankreich, Niederlande, Belgien und Spanien sowie Linienverkehre nach Großbritannien. Zum 1. Juli würden diese in das Flixbus-Netz integriert, heißt es vom Unternehmen.

Den Kaufpreis für das Kontinentaleuropa-Geschäft des 2003 gestarteten Megabus wollte eine Sprecherin für Flixbus nicht kommentieren. Das Unternehmen will damit seine Position als Marktführer in Europa weiter ausbauen. Bisher bietet Flixbus nach eigenen Angaben europaweit täglich 100.000 Verbindungen zu 800 Zielen an. Megabus gehört zur Stagecoach Group, ein Verkehrsunternehmen aus Großbritannien.

Im Januar 2015 hatte sich Flixbus mit dem Berliner Wettbewerber MeinFernbus zusammengeschlossen, um ein europaweites Fernbusliniennetzwerk aufbauen zu können. Beide Unternehmen agieren unter dem Namen Flixbus. 2011 wurde Flixbus von Jochen Engert, André Schwämmlein und Daniel Krauss gegründet. In demselben Jahr gründeten auch Torben Greve und Panya Putsathit MeinFernbus.

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Bild: FlixBus

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