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Flixbus setzt jetzt grüne Züge auf die Schiene

Fünf Jahre nach der Gründung bietet das Münchner Startup Flixbus nun auch Fernzüge an – und lässt ab Sommer Busse in Kalifornien fahren.

Fünf Jahre nach dem Debüt der ersten Flixbusse in Deutschland startet der Fernbusanbieter seinen Dienst FlixMobility: Vom 24. März an fährt der erste „Flixtrain“ auf der Strecke Hamburg – Essen – Düsseldorf – Köln im Linienbetrieb, teilt das Unternehmen mit. Ab Mitte April folgen weitere grüne Züge auf der Linie Stuttgart – Frankfurt – Hannover – Berlin. Insgesamt 28 Ziele in fünf Bundesländern werden dann angebunden. 

Der Flixtrain pendelt täglich außer mittwochs zwischen Hamburg, Niedersachsen und NRW. „Von Düsseldorf, Essen oder Köln ist man ohne Umstieg genauso schnell in Hamburg wie mit dem ICE“, erklärt André Schwämmlein, Gründer und Geschäftsführer FlixMobility. Tickets sind ab 9,99 Euro über die neue Webseite www.FlixTrain.de, per App, in Flixbus-Shops und in kooperierenden Reisebüros erhältlich. Der Zug wird gemeinsam mit der BahnTouristikExpress (BTE) aus Nürnberg betrieben. 

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Mit der Premiere von Flixtrain wird der Zug stufenweise in das deutschlandweite Mobilitätsangebot von Flixbus integriert. Über den Umstieg an Fernbushalten entlang der Trasse entstehen neue Reiseoptionen.

Flixbus wurde vor fünf Jahren von Jochen Engert, Daniel Krauss und André Schwämmlein gegründet. Seit dem Start der Busse 2013 wurden gemeinsam über 100 Millionen Menschen befördert.

2018 sollen neben internationalen Linien im deutschsprachigen Raum rund 140 neue Ziele hinzukommen. Neben dem Start des Bahnverkehrs ist die Expansion in den USA ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Noch im Sommer werden die ersten Busse auf täglichen Linien durch Kalifornien fahren, kündigt das Startup an. 

Flixbus hatte im August 2017 eine Kooperation mit dem insolventen Bahnunternehmen Locomore gestartet. 

Bild: Flixbus

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