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Flixtrain schickt mehr grüne Züge auf die Schiene

Sommerzeit ist Reisezeit. Flixbus will deshalb die Taktung seiner Züge erhöhen. Geplant sind außerdem PopUp-Stores an Bahnhöfen.

Seit März rollen zwischen Hamburg und Köln Züge mit grünem Anstrich, kurze Zeit später kam die Strecke Berlin – Stuttgart dazu. Fünf Jahre nach der Gründung hat das Münchner Fernbus-Startup Flixbus auf die Schiene expandiert. Jetzt wird das Angebot erweitert, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht.

Ab 21. Juni pendelt ein weiterer grüner Fernzug zwischen Stuttgart, Frankfurt, Hannover und Berlin. Damit wird der Takt von einmal auf bis zu zweimal täglich erhöht. Gleiches gilt für die zweite Strecke zwischen Köln und Hamburg über die Städte Essen und Düsseldorf. Auch hier soll vom 19. Juli an täglich ein zusätzlicher Zug pro Richtung eingesetzt werden, heißt es.

FlixMobility-Gründer und CEO André Schwämmlein rechnet damit, das bisher gesteckte Ziel von 500.000 Zuggästen bis Ende des Jahres „deutlich übertreffen zu können“. Bei der Einweihung der Strecke Berlin – Stuttgart hieß es außerdem: Geplant seien auch weitere Strecken wie München-Berlin und Köln-Berlin.

Ebenfalls neu eingeführt wird eine Sitzplatzreservierung. Für 3,49 bis 3,99 Euro können bald Sitzplätze im Zug reserviert werden. Zum Vergleich: Beim Wettbewerber Deutsche Bahn kostet die Reservierung 4,50 Euro (5,90 Euro in der 1. Klasse). Bisher können die Ticket für den Zug online gebucht werden. Gebucht werden kann per App. In den Sommermonaten stellt das Unternehmen an den Bahnhöfen Stuttgart, Berlin und Düsseldorf außerdem PopUp-Stores auf, an denen Kunden Fahrkarten kaufen können.

Neben den zusätzlichen Zugverbindungen will Flixmobility, zu denen die Marken Flixbus und Flixtrain gehören, auch mehr Busse einsetzen. Allein im deutschsprachigen Raum werden bis Ende des Jahres 140 neue FlixBus-Halte angebunden, so die Ankündigung. Einerseits sollen dadurch Städte in der Region besser erreicht werden, wie etwa Klettgau oder Bad Säckingen im Landkreis Landshut. Andererseits hält der Bus in Metropolen wie Berlin und Hamburg an neuen Haltestellen.

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Bild: FlixMobility

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